“Covid-19-Probleme werden nicht überwunden sein“

Vegni: Giro 2021 ebenfalls ausschließlich in Italien

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Giro-Renndirektor Mauro Vegni zieht ein positives Fazit der 103. Italien-Rundfahrt.| Foto: Cor Vos

27.10.2020  |  (rsn) - Der Giro d’Italia 2021 wird wie der diesjährige wohl komplett in Italien stattfinden. Das kündigte Renndirektor Mauro Vegni am Schlusstag der 103. Ausgabe in Mailand an. “Ich glaube nicht, dass die Probleme im Zusammenhang mit COVID-19 bis 2021 überwunden sein werden, und deshalb arbeiten wir daran, alle 21 Etappen in Italien auszutragen“, sagte Vegni der italienischen TV-Station RAI.

Die Strecke der für den 8. - 30. Mai 2021 geplanten nächsten Italien-Rundfahrt stehe zu einem Großteil bereits fest, so der Giro-Chef. Einen offiziellen Termin zur Präsentation der Route gibt es im Gegensatz zur Tour de France 2021, die am 29. Oktober in Paris vorgestellt wird, allerdings noch nicht.

In diesem Jahr sollte der Giro am 9. Mai in Budapest starten und über insgesamt drei Etappen durch Ungarn führen. In Folge der Corona-Pandemie wurde die Grande Partenza aber von der ungarischen Regierung abgesagt. Danach organisierten die Organisatoren von RCS Sport den Start auf Sizilien, wo das Rennen am 3. Oktober mit einem Einzelzeitfahren in Palermo begann.

Trotz mehrere Coronafälle und dem Rückzug der Teams Mitchelton - Scott und Jumbo - Visma erreichte der Giro am Sonntag das Ziel in Mailand, wo sich Tao Geoghegan Hart (Ineos Grenadiers) in einem spannenden Finale den Gesamtsieg sicherte. “Ich bin sehr glücklich, hier auf der Piazza Duomo (Ziel der 21. Etappe, d. Red.) zu stehen, obwohl einige Leute gesagt haben, wir würden es nicht schaffen. Wir haben es geschafft und dazu haben alle beigetragen, die Fahrer eingeschlossen“, meinte Vegni, der sich auch mit Blick auf die nach Fahrerprotesten kurzfristig um die Hälfte verkürzte 19. Etappe versöhnlich gab.

“Diese Etappe schmerzt mich, weil es ein spezielles und schwieriges Jahr war. Und es wäre schön gewesen, wenn wir es (das Rennen) ohne Makel zu Ende gebracht hätten. Aber wenn ich diesen Giro abwäge, so bin ich eher zufrieden als enttäuscht“, schloss der Italiener.

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