Teamchef Denk traut seinem Kapitän aber viel zu

Sagan: “Heute wird ein Ruhetag für mich“

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Peter Sagan (Bora-hansgrohe) auf der 17. Tour-Etappe | Foto: Cor Vos

26.07.2018  |  (rsn) - Peter Sagan (Bora-hansgrohe) wird die 18. Etappe der Tour de France in Angriff nehmen können. Doch im Kampf um den Tagessieg, der nach 172 Kilometern in Pau bei der voraussichtlichen Sprintankunft ausgetragen wird, kann der lädierte Weltmeister wohl nicht eingreifen. "Heute wird ein Ruhetag für mich“, sagte Sagan vor dem Start am Mittag Trie-sur-Baïse zu Eurosport.

Tatsächlich wird der Slowake, der gestern in der Abfahrt vom zweiten Berg des Tages nah einem Fahrfehler bei hohem Tempo von der Strecke flog und mit seinem Hinterteil auf einem Felsen aufschlug, froh sein, wenn er die beiden kommenden Tage übersteht. Das dürfte Sagan auf dem heutigen Flachstück noch leichter fallen, ehe am Freitag die letzte Bergetappe dieser Tour mit sechs kategorisierten Anstiegen wartet. "Da werde ich leiden“, sagte der Träger des Grünen Trikots mit Blick auf legendäre Berge wie den Tourmalet (2.115m) und de Col d’Aubisque (1.709m).

Dagegen hat der 18. Abschnitt lediglich zwei Anstiege der 4. Kategorie im Programm, weshalb sich die wenigen noch im Feld verbliebenen Sprinter Chancen ausrechnen. Ein unverletzter Sagan wäre in Pau der erklärte Top-Favorit gewesen, so aber werden wohl Konkurrenten wie John Degenkolb, Alexander Kristoff oder Arnaud Démare den Sieg unter sich ausmachen.

Sagans Team-Manager Ralph Denk allerdings traut seinem Kapitän auch heute ein Top-Ergebnis zu. "Wir werden sehen, wer Peter kennt, weiß, dass er sicher mit reinhält, wenn es irgendwie geht“, sagte Denk am Start zu radsport-news.com. Angesichts von Sagans bisher schon drei Etappensiegen sieht der Raublinger sein Team allerdings nicht im Zugzwang. "UAE und Groupama müssen das Feld zusammenhalten“ reichte der Raubliner die Verantwortung an die Mannschaften von Kristoff und Démare weiter, die bei dieser Tour beide noch auf den ersten Sieg warten.

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