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19.06.2018 | (rsn) - Das zu dieser Saison neu in den UCI-Rennkalender aufgenommene Adriatica Ionica Race (20. - 24. Juni / 2.1) würde den Tour-Kandidaten aufgrund seiner abwechslungsreichen Streckenführung nochmals eine gute Gelegenheit zu einem letzten Formtest bieten. Doch die allermeisten ziehen es nach klassischen Vorbereitungsrennen wie dem Critérium du Dauphiné, der Slowenien-Rundfahrt oder der Tour de Suisse vor, sich in Trainingslagern auf die Frankreich-Rundfahrt vorzubereiten.
Dennoch können die Organisatoren von RCS Sport bei der Premiere ein attraktives Starterfeld bieten. Von den 16 gemeldeten Teams gehören immerhin fünf (Quick-Step Floors, Bahrain-Merida, UAE Team Emirates, Trek-Segafredo, Dimension Data) der WorldTour an. Dazu kommen noch eine gut besetzte italienische Nationalauswahl, sieben Zweitdivisionäre sowie drei Continental-Teams.
Die Strecke: Den Auftakt macht am Mittwoch ein 23,3 Kilometer langes Teamzeitfahren, das auf brettebenem Kurs von Musile di Piave mit nur einer Richtungsänderung nach Lido di Jesolo an der Adriaküste führt. Tags darauf geht es vom Zielort aus zurück ins Landesinnere, wo es nach 152,5 Kilometern in Maser zu einem Massensprint kommen könnte, auch wenn im Finale einige kleinere nicht-kategorisierte Anstiege zu bewältigen sind. Auf der folgenden Königsetappe geht es in die Dolomiten.
Mit dem Passo Rolle (1. Kat.) und dem Passo Valles (1. Kat.) warten zur Mitte des 158,3 Kilometer langen Teilstücks bereits zwei anspruchsvolle Anstiege auf die Fahrer, ehe es über den nicht kategorisierten, 7,3 Kilometer langen und 6,4 Prozent steilen Colle Santa Lucia und nach einer kurzen Abfahrt in den neun Kilometer langen Schlussanstieg zum berühmten Passo Giau (HC) bis auf 2228 Meter hinauf geht.
Hier wird sicher die Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen, da die in San Vito di Cadore gestartete 229 Kilometer lange 4. Etappe in der ersten Hälfte zwar noch einen Anstieg der 2. Kategorie bereithält, auf den letzten knapp 130 Kilometer aber über flaches Terrain wieder zur Adriaküste zum Ziel in Grado führt, wo es zum zweiten Massensprint kommen dürfte. Ein ähnliches Szenario ist auch für die nur 124,6 Kilometer lange Schlussetappe zu erwarten. Von Grado geht es nach Trieste, wo noch sechs Zielrunden à sechs Kilometer warten.
Die Favoriten: Angesichts der schweren 3. Etappe dürfte der Gesamtsieg an einen der wenigen Kletterspezialisten im Feld gehen. Aussichtsreichste Kandidaten sind die Kolumbianer Jhonatahn Navaez (Quick-Step Floors), Darwin Atapuma (UAE Team Emirates), Jarlinson Pantano (Trek-Segafredo) und Rodolfo Torres (Androni Giocattoli) sowie der Italiener Giulio Ciccone (Bardiani-CSF) und der US-Amerikaner Peter Stetina (Trek-Segafredo).
Deutlich größer ist der Kreis der Sprinter, die sich Hoffnungen auf einen Tagessieg machen dürfen, allen voran Mark Cavendish (Dimension Data), der sich an der Adria in Tour-Form bringen will, und der in dieser Saison schon zehn Mal erfolgreiche Elia Viviani (Quick-Step Floors). Allerdings hat der Italiener mit dem jungen Kolumbianer Alvaro José Hodeg auch Konkurrenz im eigenen Team. Hoffnungen machen sich auch Simone Consonni (UAE Team Emirates), Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo), Matteo Trentin und Riccardo Minali (Nationalteam Italien), Kristian Sbaragli (Israel Cycling Academy) oder Wouter Wippert (Roompot-Nederlandse Loterij).
Die Etappen:
1. Etappe, 20. Juni: Musile di Piave - Lido di Jesolo, 23,3km
2. Etappe, 21. Juni: Lido di Jesolo - Maser, 152,5km
3. Etappe, 22. Juni: Mussolente - Passo Giau, 158,3km
4. Etappe, 23. Juni: San Vito di Cadore - Grado, 229,2km
5. Etappe, 24. Juni: Grado -Trieste, 124,6km
Die Teams: Quick-Step Floors, Bahrain-Merida, UAE Team Emirates, Trek-Segafredo, Dimension Data, Sky, Nationalteam Italien, Bardiani-CSF, Androni Giocattoli, Nippo-Vini Fantini, Wilier Triestina, Gazprom-RusVelo, Israel Cycling Academy, Roompot-Nederlandse Loterij, Trevigiani Phonix, Biesse Carrera Gavardo, Sangemini-MG.Kvis
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