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17.05.2018 | (rsn) - "Es gibt keine leichten Tage beim Giro", stellte Simon Yates (Mitchelton-Scott) nach der 12. Etappe in Imola fest. Der Brite im Rosa Trikot hatte sich auf dem 214 Kilometer langen Teilstück, das im strömenden Regen endete, schadlos gehalten und war stets weit vorne gefahren, um seine Gesamtführung nicht in Gefahr zu bringen. Andere Favoriten aber erlebten im chaotischen Finale rund um die Motorsport-Rennstrecke, auf der 1994 die Formel-1-Fahrer Roland Ratzenberger und Ayrton Senna gestorben waren, einige schwierige Minuten.
Sowohl der im Weißen Trikot des besten Jungprofis fahrende Richard Carapaz (Movistar) als auch der Gesamtelfte Miguel Angel Lopez (Astana) und der Gesamtvierte Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) verpassten rund 30 Kilometer vor dem Ziel eine Teilung im Peloton und fanden sich plötzlich hinter einer großen Lücke wieder, die zwischenzeitlich sogar bis auf 30 Sekunden anwuchs.
Nur weil die Teams Bahrain-Merida, Astana und Quick-Step Floors für Elia Viviani hinten eine Vollgas-Verfolgung aufzogen, kamen sie am Fuße des Tre Monti-Anstiegs gut zehn Kilometer vor dem Ziel wieder an das rund 50 Fahrer umfassende erste Feld heran. Carapaz versuchte es im Anstieg dann sogar noch mit einer eigenen Attacke, hatte aber nicht mehr genug Reserven, um sich wirklich abzusetzen.
"Es war ein komplizierter Tag mit dem Regen und viel Spannung in den letzten 30 Kilometern, als ich abgehängt war", sagte der Youngster nach dem Rennen. "Glücklicherweise haben mir Betancur und der Rest meiner Teamkollegen geholfen, zurück ins Peloton zu kommen. Die Abfahrt vom letzten Anstieg war dann sehr gefährlich, und das hat es sogar noch stressiger gemacht."
Die Etappe nach Imola hat einmal mehr gezeigt, dass es nicht nur die schweren Bergetappen sind, die das Potenzial haben, die Gesamtwertung durcheinander zu würfeln. Auch wenn es diesmal noch für alle gut und ohne Zeitverlust ausgegangen ist.
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