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21.04.2018 | (rsn) - Mit einer Wildcard schlüpfte das Welser Felbermayr-Simplon Team in das Feld der Tour of the Alps 2018. Und wie zum Dank dafür präsentierten sich Riccardo Zoidl und seine Teamkollegen angriffslustig auf den fünf Etappen. Das kleine Continental-Team überraschte mit der Eroberung des Bergtrikots durch Stephan Rabitsch und auch Riccardo Zoidl wusste als bester heimischer Fahrer in der Gesamtwertung zu überzeugen.
"Es war eine unglaublich harte Rundfahrt. Man hatte nie Zeit zurm Erholung. Im Frühjahr bin ich gestürzt und hatte noch etwas Trainingsrückstand. Mir fehlen einfach noch ein paar Kilometer auf dem Rad. Aber ich bin super zufrieden mit der Tour of the Alps 2018", erklärte Zoidl im Ziel in Innsbruck.
Mit einem Fußball-Match gegen einen Champions-League-Sieger verglich Sportdirektor Andreas Grossek den Auftritt seines Teams.Die Welser waren immer wieder in den Fluchtgruppen des Tages zu finden. Während es am ersten Tag noch der ehemalige Österreichische Meister Matthias Krizek war, so sauste auf der 2. Etappe Rabitsch sensationell ins Punktetrikot. Doch da auch am dritten Tag die Topfavoriten richtig Gas gaben, konnte er keine weiteren Zähler mehr hinzufügen.
Und auch Zoidl versuchte sich an der Spitze. An der Alpe di Pampeago griff der ehemalige Österreich-Rundfahrtsieger an, gemeinsam mit Jan Hirt vom Team Astana. Doch erneut machten die Favoriten ihnen einen Strich durch die Rechnung und stellten sie wenige Kilometer vor dem Ziel.Als 16. beendete Zoidl die fünftägige Rundfahrt mit einem Rückstand von 5:18 Minuten. "Ich bin froh, dass jetzt alles vorbei ist", schnaufte er im Ziel in Innsbruck. Auf der anstrengenden WM-Runde mit dem Olympia Climb verlor er erst auf der letzten Überfahrt den Anschluss an die Spitzenfahrer und kam an der Seite von Giro-Favorit Fabio Aru ins Ziel.
Für eine besondere Freude sorgten die österreichischen Fans entlang der Strecke. "In Tirol herrschte echt die beste Stimmung bei der Tour", erklärte Zoidl, der mit seinen Kollegen bereits wieder nach Italien reiste. Am Sonntag zählt er laut seinem Sportdirektor zu den Favoriten auf den Sieg beim Giro dell‘Appenino in Ligurien.
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