100. Giro d´Italia

Jungels ist das Rosa Trikot los, bleibt aber motiviert

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Bob Jungels (Quick-Step Floors) im Ziel der 9. Giro-Etappe | Foto: Cor Vos

15.05.2017  |  (rsn) - Die Tage in Rosa sind für Bob Jungels (Quick-Step Floors) bei diesem Giro d'Italia erst einmal zu Ende. Der schwere Schlussanstieg der 9. Etappe zum Blockhaus erwies sich als zu schwer für den Luxemburger, der das Maglia Rosa erstmals nach der 4. Etappe erstmals durfte und esseitdem verteidigt hatte.

Mit sechs Sekunden auf den zweitplatzierten Geraint Thomas (Sky) und zehn Sekunden vor Nairo Quintana (Movistar) war Jungels am Sonntag in die zweite Bergetappe der 100. Italien-Rundfahrt gegangen. Doch im knapp 14 Kilometer langen Anstieg zum Blockhaus war es bereits früh um den 24-Jährigen geschehen. Gleich zu Beginn hielt Jungels sich am Ende der Favoritengruppe auf, ehe er schon  nach wenigen Metern bereits den Kontakt und Sekunde und Sekunde gegenüber den Konkurrenten verlor.

"Das war heute nicht mein bester Tag, aber wir werden natürlich weiter kämpfen", kommentierte der Luxemburgische Meister auf Twitter später seinen Auftritt.

"Das war der (bisher) härteste Anstieg dieses Giro und wir wussten, dass es schwierig für Bob werden würde", erklärte sein Sportlicher Leiter Davide Bramati. Der Italiener führte auch Jungels leichte Sturzverletzung vom Vortag an, allerdings nicht als "Ausrede". Bramati fügte aber an, "ein Sturz auf das Knie ist nicht ideal vor einer solch schweren Etappe".

Den Zielstrich erreichte Jungels schließlich als 15. mit einem Rückstand von 3:30 Minuten auf Etappensieger Nairo Quintana (Movistar), in der Gesamtwertung warf ihn das vorerst auf Platz zwölf zurück (+3:30). Außerdem verlor er die Führung in der Nachwuchswertung um 45 Sekunden an Davide Formolo (Cannondale-Drapac).

"Bob bleibt motiviert für die kommenden zwei Wochen", versicherte Bramati. Bereits im vergangenen Jahr trug Jungels drei Tage das Rosa Trikot des Giro d'Italia, ehe er es auf der 13. Etappe nach Cividale del Friuli verlor. Die Italien-Rundfahrt als Gesamtsechster und Sieger der Nachwuchswertung.

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