Tirreno-Adriatico: Italiener überraschte als Zeitfahr-Zweiter

Nur Martin war stärker als Malori

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Adriano Malori (Lampre-Merida) im Zeitfahren des Tirreno-Adriatico 2013 | Foto: ROTH

13.03.2013  |  (rsn) – Auch ohne Tagessieg konnte das Team Lampre-Merida mit dem Ausgang des 48. Tirreno-Adriatico zufrieden sein. Der Italiener Damiano Cunego eroberte das Bergtrikot, sein Landsmann Adriano Malori musste sich im abschließenden Zeitfahren nur Weltmeister Tony Martin (Omega Pharma-Quick-Step) geschlagen geben. Und mit Przemyslaw Niemiec auf Rangneun konnte sich auch ein Lampre-Fahrer unter den besten Zehn der Gesamtwertung platzieren.

Auf dem Flachkurs in San Benedetto hielt der 25-jährige Malori sogar lange die Bestzeit. „Heute ist mir ein ausgezeichnetes Zeitfahren gelungen, und ich habe gehofft, dass es sogar zum Sieg reichen könnte. Aber Martin ist einfach unglaublich stark“, kommentierte der ehemalige Italienische Zeitfahrmeister seinen Auftritt. Zwar war er sechs Sekunden langsamer als Martin, dafür aber sechs Sekunden schneller unterwegs als der vierfache Weltmeister Fabian Cancellara (RadioShack-Leopard).

Auch wenn Niemiec noch Platz acht an den im Zeitfahren stark auftrumpfenden Costa Ricaner Andrej Amador (Movistar) abgeben musste, zog auch der Pole eine positive Bilanz. „In die Top Ten zu fahren, ist ein schöner Lohn für die Mühen während der Saisonvorbereitung und bringt zudem wichtige Punkte für WorldTour-Ranking“, so der 32-jährige Niemiec.

Leer ging dagegen Neuzugang Filippo Pozzato aus. Der 31-jährige Italiener, der eben erst eine Erkältung ausgestanden hatte, wollte mit Blick auf die Klassiker kein Risiko eingehen und stieg auf der vorletzten Etappe vom Rad.

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