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08.06.2011 | (rsn) – Tony Martin (HTC-Highroad) hat auf der 3. Etappe des Critérium du Dauphiné für den zweiten Sieg eines deutschen Fahrers in Folge gesorgt. Nur 24 Stunden nachdem sein Teamkollege John Degenkolb im Sprint triumphiert hatte, gewann der 26 Jahre alte Eschborner mit Wohnsitz in der Schweiz das Zeitfahren von Grenoble, das in fünf Wochen auch im Programm der Tour de France steht.
Martin absolvierte bei wechselnden Witterungsbedingungen - streckenweise regnete es mehr oder weniger stark - den 42,5 Kilometer langen und mit zwei Anstiegen versehenen Kurs in der Zeit von 55:28 Minuten und war elf Sekunden schneller als der Brite Bradley Wiggins (Sky), der neuer Träger des Gelben Trikots ist.
Der bisherige Gesamtführende, der Kasache Alexander Winokurow (Astana), verlor 2:17 Minuten und landete abgeschlagen auf Rang 14. Der Belgier Jurgen Van den Broeck (Omega Pharma-Lotto), bisher Gesamtzweiter, handelte sich sogar 2:39 Minuten Rückstand auf den deutschen Zeitfahrmeister ein, der im Gesamtklassement weit zurückliegt und deshalb bereits gegen 13 Uhr 30 auf die Strecke ging.
„Ich bin sehr zufrieden, es war ein guter Test für die Tour de France, der mir Selbstvertrauen gibt. Ich muss bei der Tour aber noch schneller unterwegs sein angesichts von Konkurrenten wie Fabian Cancellara“, sagte Martin in einem ersten Kommentar. Der Allrounder hatte nach der Tour de Romandie eine vierwöchige Rennpause eingelegt und war direkt aus einem Trainingslager kommend zur Dauphiné angetreten.
An den ersten Tagen hatte er sich deshalb bereits großen Rückstand eingehandelt, doch in seiner Spezialdisziplin zeigte sich Martin am Mittwoch von seiner besten Seite. “Es war ein sehr technischer Kurs, auch weil die Straßen teilweise nass waren. Ich habe meinen Rhythmus aber schnell gefunden", so Martin weiter.Â
Hinter dem Tagessieger und Wiggins, der bei der zweiten Zwischenzeit noch gleichauf mit dem Deutschen Zeitfahrmeister lag, komplettierte der Norweger Edvald Boasson Hagen (Sky/+0:43) das Podium. Der 31 Jahre alte Wiggins, der das Zeitfahren der Bayern-Rundfahrt gewonnen hatte, schien sogar auf Siegkurs zu liegen, nachdem er von der ersten zur zweiten Zwischenzeit 21 Sekunden auf Martin gutgemacht hatte. Doch auf den letzten 15 Kilometern verlor Wiggins dann wieder die elf Sekunden, die am Ende den Ausschlag gaben.
Tagesvierter wurde der US-Amerikaner David Zabriskie (Garmin-Cervélo/+0:58) vor dem slowenischen Titelverteidiger Janez Brajkovic (RadioShack/1:17) und dem Australier Cadel Evans (BMC/1:20. Platz sieben belegte der Brite Geraint Thomas (Sky/+1:36), zuletzt Gewinner der Bayern-Rundfahrt. Bester Franzose war Christophe Riblon (Ag2R/+1:37) auf Rang acht.
Im Gesamtklassement führt Wiggins jetzt mit 1:11 Sekunden Vorsprung auf Evans, der zwar großen Rückstand auf Martin hatte, aber im Vergleich zu seinen Rivalen im Gesamtklassement - mit Ausnahme des Britischen Zeitfahrmeisters - Zeit gut machen konnte. "Wenn man sich die Favoriten um den Gesamtsieg anschaut, ist Wiggins wirklich eine gute Zeit gefahren, aber die anderen sind hinten. Das ist ein gutes Zeichen", zeigte sich BMC-Sportdirektor John Lelangue zufrieden mit dem Auftritt seines Kapitäns.
Auf Platz drei der Gesamtwertung verbesserte sich Brajkovic (+1:21), während Winokurow (+1:56) auf Position vier zurück fiel. "Das ist eine Enttäuschung, weil ich dachte, dass mir der Kurs liegen würde. Aber meine Beine waren auf den ersten Kilometern nicht gut", erklärte der 37 Jahre alte Kasache nach dem Rennen. "Es war dann schwierig, den richtigen Rhythmus zu finden. Ich habe mich entschieden, kein unnötiges Risiko einzugehen, auch wenn ich mein Gelbes Trikot gerne verteidigt hätte. Vor allem in den rutschigen Abfahrten wurde es zu gefährlich", so Winokurow.
Eine regelrechte Pleite erlebte Ivan Basso (Liquigas-Cannondale). Der 33 Jahre alte Italiener büßte 6:16 Minuten ein und wird in dieser Verfassung keinerlei Chancen haben, im Juli seinen Traum vom Tour de France-Sieg zu verwirklichen. Der zweimalige Giro-Sieger, der als Titelverteidiger auf einen Start bei der Italien-Rundfahrt verzichtet hatte, war vor drei Wochen im Training schwer gestürzt und hatte sich dabei Gesichtsverletzungen zugezogen. Schon vor dem Zeitfahren betrug Bassos Rückstand auf die Besten fast fünf Minuten. Jetzt findet er sich auf Platz 94 wieder, 10:41 Minuten hinter Wiggins.
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