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09.07.2008 | Außer Spesen nix gewesen. Elfter Platz für mich im Sprint, damit kann ich nicht zufrieden sein. Unser erstes Ziel war es, das Gelbe zu verteidigen, aber natürlich hätte ich sehr gerne da noch einen draufgesetzt. Nur war ich heute von einem Sieg sehr weit entfernt, das muss man offen zugeben. Es passt alles noch nicht so zusammen, wie es müsste. Um im Sprint bei der Tour ganz vorne zu sein, muss alles zusammenpassen, Beine, Kopf. Ich bin vom 35. Platz auf den 11. gefahren. Da gibts dann auch keine Ausreden, wenn man hinten ist. Aber es kommen ja noch ein paar Chancen.
Die Verteidigung von Schumis Gelben hatte für uns heute Top-Priorität, ganz klar. Wir wollten bis zu fünf Mann fahren lassen, drei gingen. Das hat alles ganz gut geklappt. Vor allem Scholzer, Seppel und Heinrich mussten ackern. Ich hatte frei, durfte mich aus der Tempoarbeit raushalten, damit ich mich auf den Sprint konzentrieren konnte. Wir haben natürlich schon oft ein Leadertrikot zu verteidigen gehabt, aber das Gelbe bei der Tour ist schon etwas ganz besonderes. Da gabs mitunter viel Hektik. Das legt sich aber, denke ich. Muss es auch, denn morgen wird's sicher schwerer als heute. Nach dem Fehler vorgestern, als die Ausreißer durchkamen, wollten heute die Sprinterteams eine Wiederholung unbedingt verhindern, sodass wir am Ende Unterstützung bekamen, eine klassische Sprinteretappe halt. Morgen dagegen geht es im Finale berghoch, ein Teilstück für Ausreißspezialisten wie Voigte. Da werden wir alle ranmüssen, um das Gelbe zu verteidigen.
Die Etappe heute war mit 230km die längste dieser Tour, aber die ist schnell vergangen. Erstmals gab es Straßen, die richtig gerollt sind, guter Asphalt, wenig Kreisel. Es lief rund. Pech hatte allerdings Haussler, der 3km vor Schluss gestürzt ist. Er hatte noch Glück, ihm gehts ganz gut, ihm ist nicht viel passiert. Heinrichs Sturz hatte mit meinem schwachen Abschneiden nichts zu tun. Ich war zu dem Zeitpunkt sowieso schon zu weit hinten. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag. Da gibts immer kleine Reibereien und nach und nach ist man immer weiter hinten. Es gibt Tage, wo Beine und Kopf da sind, wo man den Tick aggressiver fährt und im Zweifel eben den anderen bremsen lässt. So ein Tag war es heute nicht bei mir. Aber die Moral stimmt trotzdem. Immerhin bin ich bisher - toi, toi, toi - vom Sturzpech verschont geblieben. Gab auch schon Rundfahrten, wo ich in der ersten Woche nur meine Wunden pflegen musste.
Und mit dem Gelben im Team ist die Stimmung sowieso gut. Da macht es auch nichts, wenn die Unterkunft heute nicht recht eines Maillot Jaune würdig scheint. Ein 60er-Jahre-Bau, der aus Pappmachee gebaut zu sein scheint. Sensationelles Hotel mit Personal, das so freundlich ist wie das Gebäude... Aber was soll's. Wir sind ja nicht zum Urlaub hier. Morgen wartet viel Arbeit auf uns.
Euer Frösi
Traditionell führt Robert Förster auf Radsport News zur Tour de France sein Tagebuch. Der Gerolsteiner-Sprinter, der in diesem Jahr auf seinen ersten Tour-Etappensieg hofft, wird in den nächsten drei Wochen von seinen Erlebnissen auf und neben der Strecke berichten.
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