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01.08.2006 | Bei der Düsseldorfer Regenlotterie habe ich heute die Niete gezogen. Als gute Nachricht gilt da schon, dass ich ohne Sturz durch den heftigen Regen und über die glitschige Fahrbahn gekommen bin. Ich bin in den vielen Kurven zwar einige Male ganz schön gerutscht, aber zum Glück habe ich keine Bekanntschaft mit dem Asphalt machen müssen.
Wie mir erging es einer ganzen Menge anderer Fahrer, denen das Wetter eine bessere Platzierung verdarb. Bei solchen Bedingungen kann man sich ein gutes Ergebnis natürlich abschminken. Andere hat es aber noch schlimmer getroffen als mich. Stefan Schumacher etwa, der zwei Minuten vor mir gestartet war, hat durch seinen Crash richtig viel Zeit verloren. So viel, dass ich das Gerolsteiner Teamfahrzeug auf der Rheinbrücke plötzlich vor mir sah. Einen Moment lang habe ich mich gewundert, weshalb die so knapp vor mir waren.
Leider hat es mir auch nicht viel geholfen, dass ich den Parcours vor dem Rennen abgefahren bin. So kannte ich zwar die Strecke. Aber wegen der glatten Fahrbahn musste ich die Kurven ganz langsam ansteuern. Im Hotel habe ich mir später die Fernsehübertragung angeschaut. Wie da die nach mir gestarteten Kollegen auf mittlerweile wieder trockener Strecke in die Kurven hineingefahren sind...kein Vergleich zu meinem Schneckentempo.
Angesichts der bescheidenen Umstände bin ich mit meiner Leistung aber zufrieden. Ich bin gut vorbereitet ins Rennen gegangen und habe mich unterwegs gut gefühlt. Mit meiner Platzierung kann ich nicht zufrieden sein. Aber zum Glück hält sich mein Rückstand - 32 Sekunden auf Gusev - in Grenzen.
Die Düsseldorfer Zuschauer sorgten dafür, dass ich mich am Ende eines verregneten Prologs doch noch freuen durfte. Im Ziel wurde ich von so vielen Autogrammjägern belagert wie noch nie zuvor bei einem Rennen. Für einen Jungprofi wie mich ist auch das eine ganz neue Erfahrung.
Tim Klinger feiert seine Premiere bei der Deutschland-Tour. Der 21-jährige Jung-Profi vom deutschen Zweitdivisionsteam Wiesenhof-Akud überzeugte zuletzt als Gesamtsechster der Sachsen-Tour und soll seinen Kapitän Gerhard Trampusch als Edelhelfer besonders in den Bergen unterstützen. Für Radsport aktiv führt Klinger, der im nächsten Jahr zu Gerolsteiner wechseln wird, ein Tour-Tagebuch, in dem er über seine Erlebnisse auf und neben der Strecke berichtet.
War es die Euphorie der letzten Etappe? Nach den sehr mühsamen letzten Tagen lief es heute wieder besser für mich. Vor allem im Finale ist unser Team viel von vorne gefahren. Ich konnte meinen Teil
Das war heute nicht Fisch und nicht Fleisch. Herausgesprungen ist beim Zeitfahren ein Mittelfeldplatz, mit dem ich nicht wirklich zufrieden sein kann. Dabei lief es gar nicht mal schlecht. Ich bin mit
Am Start heute morgen war die gestrige Boykottaktion noch mal kurz Gesprächsstoff. Ich stand in der ersten Reihe, als Jens Voigt zu uns kam und rumflachste: `Na, gibt’s heute wieder einen Streik?`
Am Start heute morgen wusste ich zunächst gar nicht, was los war. Der Startschuss fiel - und nichts bewegte sich. Wir standen erst mal 15 bis 20 Minuten herum, ohne dass die Fahrer hinten im Feld da
Das war heute im Gegensatz zur gestrigen Bummelei eine sehr schnelle Etappe. Vor allem, als etwa 100 Kilometer vor dem Ziel die Dreiergruppe mit Marcel Sieberg weggefahren war, ging es richtig zur Sac
Über den Sieg von Gerald Ciolek hat sich heute das ganze Team riesig gefreut. Ich natürlich auch, obwohl ich mit der ganzen Angelegenheit nicht viel zu tun hatte. Meine Aufgabe war es, bei unserem K
Ich glaube, ich muss mich doch erst noch an die raue ProTour-Luft gewöhnen. Heute habe ich zum ersten Mal den Unterschied zu anderen Radrennen erfahren müssen. Es ging schon früh richtig zur Sa
Die Etappe heute begann für mich mit einer angenehmen Überraschung. Die Deutschland-Tour führte durch meine Heimatstadt Sprockhövel und dort wurde mir ein toller Empfang bereitet. Da sich eine Zwe
Teampräsentation in Düsseldorf - das war heute der lockere Aufgalopp zu meinem wichtigsten Rennen der Saison. Mein Team Wiesenhof-Akud wurde als erstes vorgestellt, um 17 Uhr 45. Schon da war der Pl
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