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08.06.2025 | (rsn) - Es schien fast so, als seien sie nie weg gewesen: Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG), Jonas Vingegaard (Vimsa – Lease a Bike) und Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) kehrten beim Critérium du Dauphiné nach unterschiedlich langen Rennpausen zurück ins Peloton und drückten dem Geschehen direkt den Stempel auf. Besonders augenscheinlich war die Rivalität zwischen den beiden Tour-de-France-Siegern, die sich nicht erst im Zielspurt der 1. Etappe ein Duell lieferten.
Schon beim einzigen Zwischensprint des Tages wurde klar, dass sich die Teams UAE und Visma gegenseitig nicht den kleinsten Vorteil gönnten. Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) hatte es hinter den Ausreißern des Tages, Paul Ourselin (Cofidis) und Pierre Thierry (Arkea – B&B Hotels), auf den dritten Platz abgesehen. Doch Nils Politt aus dem Pogacar-Team sprang noch am US-Amerikaner vorbei, um das eine magere Sekündchen wegzuschnappen, das es dort noch zu gewinnen gab. Schließlich ist Jorgenson durchaus auch ein Mann für die Gesamtwertung.
Kurz zuvor wirkte die Equipe des Weltmeisters fast schon übereifrig, als das Hauptfeld auf breiter Fahrbahn einem Kreisverkehr entgegenrollte und sich der Visma-Zug an der Spitze früh und deutlich nach rechts orientierte. Politt und Domen Novak erhöhten das Tempo auf der anderen Straßenseite sofort drastisch, um auf gleiche Höhe zu kommen.
37 Kilometer vor dem Ziel war es dann Pogacar selbst, der den Fehdehandschuh hinwarf. Als Ben Healy und Archie Ryan (beide EF Education – EasyPost) in einem Anstieg angegriffen hatten, sprang der Slowene hinterher. Vingegaard bewies da bereits, dass mit ihm nach seinem sturzbedingten Ausscheiden bei Paris-Nizza wieder voll zu rechnen sein würde, indem er Pogacar scheinbar mühelos nachstiefelte.
Evenepoel hatte sich aus diesen Manövern noch herausgehalten. Doch als der letzte, 8,8 Prozent steile Anstieg auf dem Programm stand – sieben Kilometer vor dem Ziel – war auch der Belgier aufmerksam und blieb den beiden anderen Topfavoriten eng auf den Fersen. Lediglich Vingegaards überraschender Angriff kurz nach der Kuppe erwischte den Belgier auf dem falschen Fuß. Doch ohne jegliche Unterstützung schaffte der Soudal – Quick-Step-Kapitän schnell den Anschluss.
Mit Mathieu Van der Poel (Alpecin – Deceuninck) und dem etwas aus dem (Überflieger-)Bild fallenden Santiago Buitrago (Bahrain – Victorious) hatte sich eine Art Allstar-Gruppe gebildet, in der Vingegaard aber schnell erkannte, dass es für ihn günstiger wäre, wenn es doch wieder zum Zusammenschluss und dann zu einer Massenankunft kommen würde. Denn im Sprint rechnete sich der Däne nichts aus – von daher wäre es eben von Vorteil gewesen, wenn andere die Bonussekunden im Ziel einsammeln würden.
Aber als das Quintett dann doch vor dem Pulk dem Zielstrich entgegen jagte, machte Vingegaard aus der Not eine Tugend und sprintete vor van der Poel und Evenepoel auf Platz zwei. Der Niederländer und der Belgier gelten auf dem Papier beide als schneller, doch Rivalität macht's möglich. Immerhin hielt der Visma-Kapitän den Rückstand zu Pogacar dadurch bei vier Sekunden.
Das Critérium du Dauphiné hat munter begonnen. Gut möglich, dass sich die großen Drei in dieser Weise auch in den nächsten Tagen gegenseitig auf den Zahn fühlen, anstatt auf das Zeitfahren am Mittwoch zu warten.
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