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05.02.2025 | (rsn) – In den vergangenen Jahren erwies sich Mallorca meist als gutes Pflaster für Emanuel Buchmann. Bei der dortigen Challenge konnte er immer wieder Spitzenergebnisse einfahren, 2019 gewann er die Trofeo Andratx – Lloseta, im Jahr darauf entschied er die Trofeo Serra de Tramuntana für sich.
Nach seinem Wechsel von Red Bull – Bora – hansgrohe zu Cofidis gab Buchmann nun bei der diesjährigen Mallorca Challenge sein Debüt im Trikot des französischen Rennstalls, bei dem er im Herbst für zunächst eine Saison unterschrieben hatte. Der 32-Jährige bestritt drei der fünf Rennen, ohne allerdings ein Ergebnis einfahren zu können.
___STEADY_PAYWALL___Davon zeigte sich Buchmann allerdings nicht überrascht. “Ich wusste schon zuvor, dass ich noch nicht in Topform bin, von dem her war das ein gutes Training für mich“, so der Tour-de-France-Vierte von 2019 auf Anfrage von RSN. “Es war auf jeden Fall ein harter Saisoneinstieg, bei dem sich Mallorca nicht von seiner sonnigen Seite gezeigt hat. Ich bin erstmal zufrieden, dass ich die Rennen sturzfrei überstanden habe“, bilanzierte Buchmann, der damit vor allem auf die Trofeo Andratx – Pollenca anspielte, das dritte Rennen der Serie, das nach nur 25 Kilometern auf Drängen der Fahrer abgebrochen werden musste.
Emanuel Buchmann (Cofidis) bei der Trofeo Tramuntana, dem zweiten Rennen der Mallorca Challenge. | Foto: Cor Vos
“In den Abfahrten sind in jeder Kurve zwei bis drei Fahrer gestürzt, ganz egal, wie langsam man gefahren ist. Die Straße war wie eine Eisbahn“, erinnerte sich Buchmann, der deshalb auch keine Alternative zum Rennabbruch sah. “Es war die absolut richtige Entscheidung – auch vor dem Hintergrund, dass es später auf dem Puig Major sogar geschneit hat“, erzählte er und fügte an, dass er mit einer solchen Situation gerechnet habe. “Die Befürchtung hatte ich schon vor dem Start, da ich die Straßen aus dem Training und Rennen der letzten Jahre kenne.“
So blieb Rang 48 bei der Trofeo Calvia Buchmanns sein bestes Ergebnis auf Mallorca, bei der von Florian Stork (Tudor) gewonnenen Trofeo Serra Tramuntana kam der zweimalige Deutsche Meister nicht über Rang 78 hinaus.
Nachdem er den Einstieg in seine elfte Profisaison ohne Blessuren überstanden hatte, flog Buchmann nach Gran Canaria, wo er bis zum 12 Februar trainieren wird. Danach geht es weiter nach Portugal, wo zunächst am 16. Februar die Figueira Champions Classic (1.Pro) und drei Tage später die Algarve-Rundfahrt (2.Pro) ansteht.
Aufgrund von starken Regenfällen, die zu glitschigen Straßen führten, musste die Trofeo Andratx nach nur 25 Kilometern abgebrochen werden. | Foto: Cor Vos
Aber auch dort wird es noch nicht um Ergebnisse gehen, wie Buchmann betonte: “In Portugal will ich weiter Rennkilometer sammeln und an meiner Form arbeiten“, kündigte er an. Erst nach einem weiteren Höhentrainingslager am Teide auf Teneriffa, das sich über 18 Tage erstrecken wird, werden die Ziele höhere sein. “Bei der Katalonien-Rundfahrt sollte ich dann in guter Form sein“, so Buchmann, der erstmals an dem Mehrertappenrennen durch den spanischen Nordosten teilnehmen wird.
Danach stehen Ende April die Tour de Romandie (2.UWT) und Anfang Juni als Tour-Generalprobe das Critérium du Dauphiné (2.UWT) in seinem Rennplan, ehe der Cofidis-Neuzugang am 5. Juli in Lille die 112. Tour de France (2.UWT) in Angriff nehmen wird.
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