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09.05.2024 | (rsn) – Nach dem schlimmen Sturz zum von Sam Welsford (Bora - hansgrohe) gewonnenen Auftakt der Ungarn-Rundfahrt mussten zwei Fahrer ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurden beim Neuseeländer Campbell Stewart (Jayco – AlUla) Gesichtsprellungen, Abschürfungen und eine Wunde am Handgelenk festgestellt, der Ungar Gergö Orosz (Epronex – Hungary) zog sich ebenfalls Prellungen im Gesicht zu.
Als Unfallverursacher machte die Rennjury Emils Liepins (dms-firmenich – PostNL) aus und setzte den Letten schließlich ans Ende der Ergebnisliste. Liepins war im Sprint bei hoher Geschwindigkeit von der rechten Seite in Richtung Mitte gezogen und hatte dabei Stewart regelrecht abgeräumt. Der 25-Jährige schlug mit dem Gesicht zuerst auf dem Asphalt auf und wurde dann noch von Sebastian Changizi (Tudor) überfahren. Zudem kamen weitere Fahrer teils heftig zu Fall.
Jayco - AlUla gab kurz nach dem Ziel ein Update zu Stewarts Zustand ab. “Er ist bei Bewusstsein und auf dem Weg ins Krankenhaus zur Untersuchung“, schrieben die Australier auf X. Später wurde mitgeteilt, dass sich Campbell zumindest keine Knochenbrüche zugezogen hatte.
Wie das Schweizer Tudor-Team auf X mitteilte, habe sich Changizi Verletzungen an der linken Hüfte, am Knie, am Knöchel, am Ellbogen und am Rücken zugezogen. Da auch seine Hände stark in Mitleidenschaft gezogen worden seien und er den Lenker nicht mehr halten könne, wird der Däne nicht mehr zur 2. Etappe antreten können. Sein Teamkollege Mika Heming war ebenfalls in den Crash verwickelt und verletzte sich am rechten Knie. Ob der 24-jährige Deutsche das Rennen wird fortsetzen können, soll sich am Donnerstagmorgen entscheiden.
Wie dsm-firmenich - PostNL gab bekannt, sei Liepins, der bei dem Sturz ungeschoren davon kam, für sein gefährliches Manöver bestraft und deklassiert worden.
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