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31.03.2024 | (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck) hat sich am Ostersonntag seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt und sein fünftes Monument insgesamt gesichert. Luca Mozzato (Arkéa – B&B Hotels) wurde im Sprint der Verfolger Zweiter vor Nils Politt (UAE Team Emirates), der nach der Distanzierung von Michael Matthews (Jayco – AlUla) noch aufs Podium vorrückte. Die Spitze des Koppenbergs erreichten nur die ersten drei Fahrer auf dem Rad, da war der frühe Angriff von Mads Pedersen (Lidl – Trek) schon einige Zeit verpufft.
RSN hat nach der Zielankunft Stimmen gesammelt:
“Für mich wäre eine Top-20-Platzierung schon ein gutes Resultat gewesen. Von den Top Ten konnte ich vielleicht träumen. Aber jetzt auf dem Podium zu stehen, ist einfach nur verrückt. Ich hatte die besten Beine meines Lebens. Glück hatte ich auch noch, denn vor allem auf dem ersten Kwaremont war ich schlecht positioniert. Ich musste pokern und andere Fahrer haben für mich alle Lücken vor mir geschlossen. Das Sparen der Kräfte hat sich in den letzten 30 oder 40 Kilometern wohl ausgezahlt, denn ich fühlte mich eigentlich noch sehr gut. Manchmal muss man einfach Glück haben.“
"Auf dem Podium zu stehen, fühlt sich sehr, sehr gut an. Es ist das zweite bei einem Monument in meiner Karriere (nach Paris-Roubaix 2019, d. Red.). Bei Flandern dort zu stehen, ist noch mal etwas ganz Besonderes. Das habe ich gerade sehr genossen."
“Das war ein brutaler Renntag. Wir haben etwas mehr erwartet, aber das ist das Niveau, auf dem wir uns mit unserem Klassikerteam derzeit befinden. Voller Fokus jetzt auf den Mittwoch (Scheldeprijs, d. Red.).“
“Wir wollten das Finale früh eröffnen, aber vielleicht waren wir etwas übereifrig. Letztendlich haben wir es aber probiert und Mads hat sein eigenes kleines Rennen gefahren. Der Rest von uns hat aber ums Podium gekämpft. Es wäre wohl besser gewesen, wenn ich statt ihm da vorne gewesen wäre. Aber wir wissen, dass er gern früh angreift. Als er hier Zweiter wurde, war er auch früh weg. Er kann einfach immer weiter- und weiterfahren. Er weiß, dass wenn Mathieu angreift, er nicht folgen kann. Deswegen ist es immer besser, schon vor ihm zu sein. Es hätte fast geklappt. Aber es war wohl doch etwas zu früh.“
"Für mich war es die vierte Flandern-Rundfahrt und mit Abstand die härteste von allen. Ich weiß nicht, ob ich so ein Radrennen schon erlebt habe. Es war unglaublich. Matthews war mit Abstand unsere beste Karte. Ich habe ihn unterstützt, bis ich fast vom Rad gefallen bin."
“Als Mannschaft haben wir das perfekte Rennen gezeigt. Wir hatten das Geschehen den ganzen Tag unter Kontrolle und ein fantastischer Mathieu hat es dann perfekt vollendet. Von allen Seiten wurde etwas probiert. Visma – Lease a Bike wollte das Finale sehr früh eröffnen. Danach hatten wir aber immer jemanden, der mitgesprungen ist.“
“Ich hatte bessere Rennen und bessere Tage. Aber ich habe getan, was ich konnte und habe das beste rausgeholt, gerade wenn man meinen Sturz vom Mittwoch betrachtet. Die frühe Attacke war nicht geplant, aber mit fehlte die Extra-Kraft an den Anstiegen, die haben mir sehr wehgetan. Ich hoffte, dass unser Vorsprung etwas größer werden würde, sodass ich bergauf etwas langsamer fahren kann. Der Plan hat aber nicht wirklich geklappt. Im Nachhinein hätte ich es anders machen sollen.“
“Mads hatte angegeben, dass er sich nicht gut fühlt und dass er sich bergauf quälen musste. Er konnte nur bis zu einer bestimmten Wattzahl gehen. Darum probierte er, zu antizipieren, aber er bekam nicht viel Vorsprung. Toms Skujins hatte einen guten Tag. Er schafft noch gerade so die Top Ten. Aber es ist schon bitter, dass wir Mittwoch Stuyven und Kirsch in Topform verloren haben.“
“Es hätte nicht besser laufen können. Es war im Voraus schon sehr schwer, denn der ganze Druck wurde auf Mathieu und seine Mannschaft abgeschoben. Die haben aber fantastisch die Verantwortung übernommen. Man gewinnt nicht einfach so dreimal in Flandern, er gehört jetzt zu einer Kategorie Rennfahrer, die eine außergewöhnliche Klasse auf diesem Gebiet haben.“
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