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11.08.2022 |
"Die kurze Bahn ist ungewohnt, der Kurvendruck ist viel höher, was man deutlich merkt“, sagte Brennauer in einer Pressemitteilung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). In der Messehalle in München finden die Entscheidungen nicht wie üblich auf einer 250-, sondern auf einer 200-Meter-Bahn statt. Brennauer weiter: "Das ist echt eine coole Veranstaltung und ich freue mich, noch einmal bei so einem Event dabei zu sein. Ich bin stolz darauf, dass ich trotz holprigem Saisonverlauf noch einmal in vier Disziplinen in München starten kann. Auf diese Nominierungen bin ich sehr stolz.“
Die 34-Jährige wird nach der Europameisterschaft ihre Karriere beenden, geht in München aber zusätzlich auch noch im Straßenrennen und im Zeitfahren an den Start.
Am Freitag trifft das deutsche Quartett nun in der nächsten Runde im Messecenter München auf Großbritannien. Beide Teams trafen bereits im Vorjahr im Finale der Olympischen Spielen in Tokio aufeinander – damals setzten sich die Deutschen durch.
Auch die Teamsprinterinnen starten verheißungsvoll
Bei den Männern erreichten Tobis Buck-Gramcko, Leon Rohde, Nicolas Heinrich und Theo Reinhardt über die 400 Meter mit 3:56,239 Minuten den fünften Platz. Zwei Sekunden fehlten zur Bestzeit, die von Frankreich erzielt wurde. Bundestrainer Tm Zühlke war damit zufrieden: "Die Bahn ist schwierig zu fahren, darum war es wichtig in der ersten Hälfte nicht zu überreizen. Sie sind voll nach Plan gefahren.“ Am Freitag trifft der Vierer in der nächsten Runde auf Belgien.
Im Teamsprint der Frauen setzten Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich ebenfalls die Bestzeit in der Qualifikation. Sie legten die drei Runden in 38,097 Sekunden zurück und lagen am Ende vier Zehntel vor den Niederlanden und acht vor Frankreich. "Es ist untypisch, am ersten Tag so zu starten, nur mit der Qualifikation. Da auch die 200-Meter-Bahn für uns ungewohnt ist, lässt sich unsere Zeit schwer einschätzen, aber es war ein guter Start. Jetzt gilt es zu analysieren, wo wir uns vielleicht noch um die eine Hundertstel oder Tausendstel verbessern können“, sagte Grabosch.
Im Teamsprint der Männer landete das Team mit Maximilian Dörnbach, Marc Jurczyk und Nik Schröter in 36,096 Sekunden auf Platz fünf. Die schnellste Zeit legten die Weltmeister aus den Niederlanden mit 35,036 Sekunden hin. Am Freitag trifft das deutsche Trio in der nächsten Runde auf Polen.
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