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17.11.2021 | (rsn) – Michel Heßmann (Jumbo – Visma Development) hat sich seinen Aufstieg in die WorldTour redlich verdient. Der 20-Jährige lieferte in seiner zweiten U23-Saison beeindruckende Leistungen am Fließband ab und fuhr insgesamt zwölf Top-Ten-Ergebnisse ein. "Ich bin sehr zufrieden mit der gesamten Saison. Ich konnte extrem konstant mein Potenzial abrufen“, erklärte Heßmann gegenüber radsport-news.com.
Stark präsentierte sich der Münsteraner vor allem in seiner Paradedisziplin, dem Zeitfahren. Heßmann wurde Deutscher Meister der U23, belegte Rang fünf im Prolog der U23-Friedensfahrt, wurde Siebter im Kampf gegen die Uhr bei der Tour de l`Avenir und schließlich noch Vierter im EM-Zeitfahren der U23. Bei der WM reichte es noch zu Rang acht, allerdings hatte sich Heßmann hier etwas mehr versprochen.
Aber auch bei den Straßenrennen wusste er zu überzeugen. So wurde Heßmann hinter Kim Heiduk (Lotto – Kern Haus) auf dem Sachsenring Deutscher Vizemeister der U23. Bei der französischen Rundfahrt Kreizh Breiz (2.2) belegte er Rang drei, wobei er zwischenzeitlich sogar die Gesamtwertung anführte. Beim Giro del Belverdere (1.2u) stand Platz sieben zu Buche und beim Orlen Nations Grand Prix (2.NCup) wurde er Achter. Als Zehnter des Ster van Zwolle (1.2) beendete er Mitte Oktober seine Saison nach 45 Renntagen.
"Meine Highlights waren dabei das DM-Zeitfahren und das EM-Zeitfahren“, sagte Heßmann, dem aber noch ein anderes Rennen in Erinnerung blieb. Im Saisonverlauf erhielt der junge Deutsche mehrmals die Chance, sich in der WorldTour-Mannschaft von Jumbo – Visma zu beweisen, so etwa beim italienischen Herbstklassiker Mailand – Turin. "Dort war ich in einer 20-Mann-Gruppe, in der nur große Stars fuhren und ich konnte dort für Primoz Roglic arbeiten“, berichtete Heßmann. Die Arbeit zahlte sich aus: Roglic gewann das Rennen souverän vor Adam Yates (Ineos Grenadiers).
Nur wenige Enttäuschungen in einem erfolgreichen Jahr
Als kleinen Wermutstropfen empfand Heßmann, dass er im EM-Zeitfahren knapp am Podium vorbeischrammte. In Trento fehlten ihm nach 22,4 Kilometern vier Sekunden auf Bronze und fünf auf die Silbermedaille. Im DM-Straßenrennen der U23 musste sich Heßmann im Sprintduell dem ein Jahr älteren Heiduk geschlagen geben, konnte sich aber immerhin über Silber freuen. Dagegen ging er bei der Tour de l’Avenir leer aus. "Auch das war eine Enttäuschung. Aufgrund mehrerer Stürze war ich nicht in der Lage, an den entscheidenden Tagen mein Level abzurufen“, so Heßmann, der am Ende Rang 17 der renommierten Nachwuchs-Rundfahrt belegte.
Die kommende Saison wird Heßmann zwar nominell dem WorldTour-Team von Jumbo-Visma angehören, doch das Winterprogramm und einige Rennen wird er mit der Nachwuchsmannschaft bestreiten. Der Neoprofi wird zu einem neu zusammengestellten “Intermediate Team“ gehören, das aus den routinierten Fahrern der Nachwuchsmannschaft und den jungen Profis der WorldTour-Equipe bestehen soll.
In seinem letzten U23-Jahr hofft Heßmann, trotz seines Profistatus‘ auch noch für die deutsche U23-Nationalmannschaft zum Einsatz zu kommen. Vor allem in den WM-und EM-Zeitfahren will er “dann noch einen großen Schritt machen“, so der Westfale, der bei den Profis vor allem weitere WorldTour-Erfahrung im Lead-Out sammeln möchte. "Außerdem möchte ich auch bei härteren Profirennen das Finale gut bestreiten. Ansonsten ist mein großes Ziel, nicht nur im Zeitfahren, sondern eben auch in Straßenrennen einen Sieg einzufahren“, sagte Heßmann.
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