Drei Wochen nach Valencia-Sturz

“Wirklich unglaublich“: Pedersen trainiert wieder

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Mads Pedersen (Lidl - Trek) auf der 1. Etappe der Valencia-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

26.02.2026  |  (rsn) – Drei Wochen nach seinem Sturz zum Auftakt der Valencia-Rundfahrt sitzt Mads Pedersen (Lidl – Trek) wieder auf dem Rad. Der Däne hatte sich Anfang Februar in Spanien einen Handgelenks- und Schlüsselbeinbruch zugezogen, doch seine Genesung verläuft augenscheinlich gut.

Im Internet kursieren Videos und Fotos, wie Pedersen auf Mallorca gemeinsam mit seinen Teamkollegen trainiert – wovon sich Mathias Norsgaard beeindruckt zeigte. Ein Radsportblogger zitierte seinen Landsmann mit den Worten: “Ich sage Euch. Er fuhr nicht 300 Watt. Er trainiert in einem Tempo, mit dem ich kaum mithalten kann. Ich dachte nur: ‘Das ist wirklich unglaublich.‘“

Damit bestätigte Norsgaard die optimistische Aussage von Toms Skujins, der während der Algarve-Rundfahrt gegenüber Wielerflits betont hatte: “Mads ist ganz klar unser Kapitän für die Klassiker, daran besteht kein Zweifel. Zum Glück ist noch Zeit.“

Sportdirektor Steven de Jongh dagegen zeigte sich etwas zurückhaltender. “Mads ist unersetzlich, daher war sein Ausfall ein schwerer Schlag“, sagte der Niederländer und fügte an: “Wir werden sehen, wie Mads sich erholt, und erst dann werden wir entscheiden, welche Anpassungen nötig sind. Im Moment hoffen wir einfach, dass Mads im Frühjahr wieder dabei sein wird.“

Nachdem er in Folge des Sturzes bereits auf die Tour de la Provence verzichten musste, wird auch  Paris-Nizza zu früh für Pedersen kommen. Beide Mehretappenrennen hatte er als Vorbereitung auf die Klassiker bestreiten wollen. In seinem aktuellem Rennplan stehen sechs Frühjahrsklassiker, darunter die Monumente Mailand-Sanremo (21. März), Flandern-Rundfahrt (5. April) und Paris-Roubaix (12. April). 

Das große Ziel des Weltmeisters von 2019 ist es, eines dieser drei Rennen zu gewinnen. In der vergangenen Saison wurde der 30-Jährige Siebter bei Mailand-Sanremo Rang, gefolgt von einem zweiten Platz bei der Flandern-Rundfahrt und Rang drei in Roubaix.

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