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12.11.2019 | (rsn) - Vincenzo Nibali wird 2020 den Giro d’Italia, das Olympische Straßenrennen von Tokio sowie das WM-Straßenrennen von Aigle in das Zentrum seiner Planungen stellen. Das kündigte sein neuer Team-Manager Luca Guercilena gegenüber der Gazzetta dello Sport an.
Der 35-jährige Nibali ist bei Trek - Segafredo der prominenteste Neuzugang für 2020 und soll das Team in den großen Rundfahrten und den schweren Klassikern zu neuen Ufern führen. Dabei will seine neue Mannschaft aber dosiert vorgehen, wie Guercilena betonte
"Im modernen Radsport ist es unmöglich, bei drei Ereignissen in exzellenter Form zu sein. Es ist wichtig, die Dinge sorgfältig auszubalancieren und zu versuchen, zwei Formhöhepunkte zu haben“, sagte der Italiener, um dann aber doch drei zu nennen: "Vincenzos Hauptziele sind der Giro d'Italia, Olympia in Tokio und die Weltmeisterschaften in der Schweiz."
Fest steht damit aber, dass die Tour de France 2020 nicht im Rennkalender des Gesamtsiegers von 2014 stehen wird. Das bedeutet wiederum, dass wie schon in dieser Saison der Australier Richie Porte einen weiteren Anlauf in Sachen Gesamtklassement unternehmen wird, so Guercilena. Il-Lombardia-Gewinner Bauke Mollema, der dritte Rundfahrtspezialist im Team, wird demnach entweder den Giro oder die Tour in seinen Rennkalender nehmen.
Nibali, der bei einem Treffen am Trek-Hauptsitz in Wisconsin mehrere seiner neuen Teamkollegen und -kolleginnen kennenlernte, sei "enthusiastisch und bereit, ein neues Abenteuer mit dem Geist eines jungen Burschen zu beginnen“, wie Guercilena betonte. "Er hat die Chance, in einer neuen Umgebung ein neues Kapitel seiner Karriere zu beginnen“, sagte der Trek-Segafredo-Chef, nach dessen Worten Nibali die Saison 2020 wohl in Europa beginnen wird.
Um den Ambitionen des Sizilianers gerecht zu werden, wird Guercilena seinem Star eine vornehmlich aus Italienern bestehende Gruppe zur Seite stellen, die ein ganz ähnliches Rennprogramm absolvieren wird. Dazu gehören sein jüngerer Bruder Antonio, Giulio Ciccone, Gianluca Brambilla und Nicola Conci sowie möglicherweise auch der Franzose Kenny Elissonde, der von Ineos zu Trek - Segafredo wechselt.
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