Olympiasieger peilt Strade-Bianche-Sieg an

Van Avermaet: In Siena endlich ganz oben auf dem Podium?

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Greg Van Avermaet (CCC Team) | Foto: Cor Vos

08.03.2019  |  (rsn) - Der aus dem Ende 2018 aufgelösten BMC-Team hervorgegangene CCC-Rennstall kann auf erfolgreiche erste Wochen der Saison zurückblicken. Erwartungsgemäß trug dazu maßgeblich Greg Van Avermaet bei. Der Olympiasieger und große Star der Mannschaft feierte auf der 3. Etappe der Valencia-Rundfahrt bereits einen Sieg und verpasste am Sonntag zur Eröffnung der belgischen Klassikersaison in seiner Heimat als Zweiter des Omloop Het Nieuwsblad nur knapp einen weiteren.

Der soll nun bei der morgen anstehenden Strade Bianche folgen, dem über mehr als 60 Kilometer Naturstraßen führenden Eintagesrennen durch die Toskana, das Van Avermaet zweimal (2015, 2017) als Zweiter beenden konnte. Im vergangenen Jahr allerdings musste sich der Belgier bei typischen Klassikerbedingungen mit Rang 34 begnügen. Es war sein bisher mit Abstand schlechtestes Ergebnis.

Dennoch zeigte sich Van Avermaet vor der 13. Auflage, bei der das Wetter wieder mitspielen soll, ausgesprochen zuversichtlich. “Ich freue mich immer auf Strade Bianche, weil es eines der schönsten Rennen der ganzen Saison ist. Meine Vorstellung beim Omloop Net Nieuwsblad hat mit viel Zuversicht gegeben und mir meine gute Form bestätigt. Sie ist da, wo sie zu diesem Zeitpunkt der Saison sein muss“, sagte der 33-Jährige, der endlich in Siena ganz oben auf dem Treppchen landen will. “Das ist mein großes Ziel“, betonte er.

Aus Van Avermaets Helferriege können allerdings nur Michael Schär und Lukasz Wisniowski Strade-Bianche-Erfahrung vorweisen. Ihre Debüts auf den Schotterpisten der Toskana geben dagegen Josef Cerny, Gijs Van Hoecke, Nathan Van Hooydonck, und Guillaume Van Keirsbulck. “Dennoch ist das Team stark und besitzt Erfahrung auf solchem Terrain, weshalb wir unserem Strade-Bianche-Aufgebot vertrauen“, sagte Sportdirektor Valerio Piva.

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