Organisatoren hoffen auf Comeback 2019

Ster ZLM Toer fällt in diesem Jahr aus

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Ster ZLM Toer fällt in diesem Jahr aus"
André Greipel (Lotto Soudal) gewann 2015 die Gesamtwertung der Ster ZLM Toer. | Foto: Cor Vos

11.04.2018  |  (rsn) - Wohin im Juni? Diese Frage werden sich vor allem einige der besten Sprinter der Welt nun stellen müssen. Denn wie die Organisatoren der Ster ZLM Toer via Pressemitteilung bekanntgegeben haben, wird das fünftägige Etappenrennen in der Niederlande in diesem Jahr ausfallen. "Aus organisatorischen Gründen waren wir, trotz der Versprechen unterschiedlicher Etappenorte, nicht in der Lage das Rennprogramm aufzustellen", erklärte der Vorsitzende der Stichting Wielerbelang Schijndel, Anton Ganzeboom.

"Unglücklicherweise sind, nachdem wir den finanziellen Rahmen aufgestellt hatten, einige der geplanten Etappenorte wieder abgesprungen", so Ganzeboom weiter. "Der Entscheidungsfindungs-Prozess dauert dabei immer eine Weile und die Autorisierungen werden immer komplexer, jedes Jahr. Jetzt ist nicht mehr genug Zeit, nach Alternativen zu suchen. Deshalb müssen wir nun diese Entscheidung treffen."

Die Rundfahrt, die im Jahr 2015 durch André Greipel (Lotto Soudal) gewonnen wurde, bestand seit dem Jahr 2001 und mauserte sich vor allem in den letzten Jahren immer mehr zum wichtigen Vorbereitungsrennen der Sprinter für die Tour de France - da Critérium du Dauphiné und Tour de Suisse mehr und mehr den Bergfahrern gehören.

Im vergangenen Jahr gewann Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) dort zwei Etappen, bevor er in Paris auf den Champs-Élysées triumphierte, und Marcel Kittel siegte auf der Schlussetappe, bevor er bei der Frankreich-Rundfahrt fünf Teilstücke für sich entschied. Insgesamt feierte Kittel bei der Ster ZLM Toer in seiner Karriere bereits fünf Tageserfolge, Greipel sogar sieben.

Dass das Rennen allerdings nicht endgültig verschwindet, sondern nur eine einjährige Pause einlegt, darauf hoffen die Organisatoren um Ganzeboom. "Die Entscheidung zur Absage war gewissenhaft, auch weil wir den Teams die Möglichkeit geben wollten, sich rechtzeitig für ein Alternativprogramm zu entscheiden. Und unserer Organisation gibt es jetzt Zeit, sich auf 2019 zu konzentrieren. Da wollen wir stärker denn je zurückkommen", so der Organisations-Vorsitzende.

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