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08.12.2016 | (rsn) - Schon zu Beginn seiner ersten Profisaison war l abzusehen, dass es für Michael Gogl bei einem Jahr im Tinkoff-Trikot bleiben würde. Und so kam es auch, der russische Rennstall schließt Ende des Jahres die Pforten. Doch Gogl fand auf Grund ansprechender Leistungen ohne Probleme einen neuen Arbeitgeber.
Der Österreicher unterschrieb für zwei Jahre beim Team Trek-Segafredo. "Da ich mich super in der WorldTour zurecht gefunden und auch ein neues Team gefunden habe, kann meine Bilanz für das Jahr 2016 nur positiv ausfallen", so Gogl zu radsport-news.com.
Aus sportlicher Sicht stechen vor allem Rang drei bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften, der vierte Platz bei der Dänemark-Rundfahrt (2.HC) sowie Beim Grand Tour-Debüt Rang vier auf der 13. Etappe der Vuelta a Espana heraus.
Auch wenn die Bronzemedaillen bei den Staatsmeisterschaften auf dem Papier das beste Ergebnis war, so lief es bei den Titelkämpfen nicht nach Wunsch. "Eine Enttäuschung war sicherlich der verpasste Titel bei der Staatsmeisterschaft, bei der ich im Zielsprint in die Gitter abgedrängt wurde", erklärte Gogl, weshalb es nicht zum erhofften Titel reichte.
Auf die Nationalen Meisterschaften wird Gogl sich auch 2017 konzentrieren, einen höheren Stellenwert soll aber die Helferrolle bei Trek-Segafredo einnehmen. Wie bereits bei Tinkoff wird er auch beim US-Rennstall an der Seite von Alberto Contador fahren. Zudem kann er sich auf die Ardennen-Klassiker fokussieren, nachdem er in dieser Saison bei Tinkoff als Helfer von Weltmeister Peter Sagan viel Klassiker-Erfahrungen sammelte und sich dabei auch bestens bewährte. "Ich bin gespannt, wie es mir in den Ardennen ergehen wird", so der Youngster abschließend.
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