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04.02.2016 | (rsn) – Mark Cavendish (Dimension Data) ging auch am zweiten Tag der Dubai Tour leer aus. Musste sich der Brite zum Auftakt dem deutlich schnelleren Marcel Kittel (Etixx-Quick-Step) geschlagen geben, so war auf der heutigen 2. Etappe ein Sturz am Ende eines Tunnels kurz vor dem Ziel dafür verantwortlich, dass nicht mehr als ein zehnter Platz heraussprang.
Im Ziel klagte der 30 Jahre alte Brite gegenüber cyclingnews.com und Het Nieuwsblad darüber, dass die Konkurrenten zu hohes Risiko gegangen seien. “Im Tunnel war alles ok, Mark (Renshaw) hat einen guten Job gemacht. Dann kam ein Fahrer von Skydive Dubai und fuhr nach rechts und ‚Bam!‘ war ich auf ansteigender Strecke in den Bremsen“, schilderte Cavendish den Sturz einen Kilometer vor dem Ziel, durch den auch Kittel und andere Sprinter entscheidend behindert wurden.
Danach schnappte sich der Dimension der Data-Neuzugang noch das Hinterrad von Andrea Guardini (Astana), der wiederum noch einen Helfer vor sich hatte. „Ich dachte, sie würden beschleunigen, aber das taten sie nicht. Ich war einfach zu weit hinten. Shit happens!“, beendete Cavendish in typischer Manier seine Ausführungen.
Und auch auf der Strecke gab er eine Kostprobe seines Temperaments, das nicht bei allen Kollegen gut ankommt. Als der Pole Grzegorz Stepniak (CCC Sprandi) in Sichtweite der Ziellinie Cavendish von Guardinis Hinterrad verdrängte, reagierte der mit einem wütenden Kopfstoß. Ganz ohne Zweifel: Mark Cavendish kann mit seinem Saisonbeginn nicht zufrieden sein.
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