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04.12.2015 | (rsn) – Im BMC-Team zählt Marcus Burghardt mittlerweile zu den alten Hasen. In seiner sechsten Saison beim mit Stars gespickten US-Rennstall hatte der 32-Jährige allerdings einige Neuigkeiten im Rennkalender zu vermelden.
So wurde Burghardt erstmals seit 2009 nicht für die Tour de France nominiert, sondern gab sein Debüt beim Giro d'Italia. Zudem bestritt der Klassikerspezialist aus Sachsen zum zweiten Mal nach 2005 die Vuelta a Espana - zwei große Landesrundfahrten in einer Saison standen in bisher zwölf Profijahren noch nicht in Burghardts Rennkalender.
Erreichte er bei der Italien-Rundfahrt, zu der BMC ohne Klassementfahrer angetreten war, das Ziel in Mailand, so war die Spanien-Rundfahrt für Burghardt nach einem Sturz bereits nach zwei Tagen beendet. Wegen einer Knieverletzung konnte er nicht mehr zur 3. Etappe antreten. Über seine erste vorzeitige Aufgabe bei einer GrandTour dürfte sich Burghardt allerdings mit dem Sieg im Auftakt-Teamzeitfahren in Marbella hinweggetröstet haben, in sich dem BMC mit einer Sekunde Vorsprung auf Tinkoff-Saxo durchgesetzt hatte.
Aber nicht nur aufgrund seines frühen Vuelta-Ausstiegs sagte der Routinier rückblickend zu radsport-news.com: "Ich hatte ein schlechtes Jahr mit vielen Stürzen und Krankheiten. Ich bin froh, dass die Saison vorbei ist und ich mich auf 2016 konzentrieren kann."
Dennoch hatte Burghardt einige Ergebnisse vorzuweisen: an erster Stelle natürlich seinen dritten Platz im Straßenrennen der Deutschen Meisterschaften in Bensheim, wo er sich nur Emanuel Buchmann und Nikias Arndt geschlagen geben musste.
Im Juli zeigte sich Burghardt zudem bei der Tour de Wallonie (2.HC) sich in guter From, wurde Dritter der 2. Etappe und beendete die Rundfahrt durch den südlichen Landesteil Belgiens auf Rang 22. Schließlich folgte Ende August der erfolgreiche Auftritt zum Vuelta-Auftakt.
Im Frühjahr hatte sich Burghardt wieder auf die Klassiker konzentriert, in denen er nicht nur als zuverlässiger Helfer zu gefallen wusste. Rang 16 bei der Flandern-Rundfahrt - Kapitän Greg Van Avermaet wurde Dritter in Oudenaarde - war mehr als nur ordentlich, und auch der 22. Platz beim E3 Harelbeke - als zweitbester BMC-Profi hinter Daniel Oss - konnte sich sehen lassen.
In seinem siebten BMC-Jahr werden bei Burghardt wieder die Klassiker im Fokus stehen. Aber auch gegen die Rückkehr zur Tour de France hätte er wohl nichts einzuwenden.
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