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10.05.2015 | (rsn) – In der Romandie noch obenauf, beim Giro hinten dran: Für das Team Sky ist das Mannschaftszeitfahren am ersten Tag der Italien-Rundfahrt nicht nach Plan verlaufen. Anstatt Zeit herauszuholen büßte Kapitän Richie Porte im kollektiven Kampf gegen die Uhr bereits einige Sekunden ein – vor allem jene 20 gegenüber Alberto Contador werden schmerzen.
„Am Ende sind es nur Sekunden, und das Rennen wird über Minuten entschieden“, versuchte sich der Tasmane in Optimismus und lobte den Auftritt seiner Teamkollegen, von denen bis auf Elia Viviani beim Sieg in der Romandie keiner dabei gewesen war, sogar: „Ich denke, wir waren gut. Jeder ist sauber und solide gefahren.“
Trotzdem belegte Sky 27 Sekunden hinter den Tagessiegern von Orica-GreenEdge nur den neunten Platz und verlor 20 Sekunden auf Contadors Tinkoff-Saxo-Mannschaft sowie 14 auf Fabio Aru und Astana beziehungsweise acht auf Rigoberto Uran und Etixx-Quick-Step. So geht Porte mit der schlechtesten Ausgangsposition der vier größten Favoriten auf den Giro-Sieg in die Rundfahrt. „Es war sicher nicht toll, so viel Zeit zu verlieren“, musste er daher schließlich zugeben.
Noch etwas schlechter erwischte es aus dem erweiterten Favoritenkreis Jürgen Van den Broeck, der sogar 31 Sekunden einbüßte. Das Ergebnis seiner Lotto-Soudal Mannschaft war allerdings weniger überraschend, da die Belgier ohnehin nicht als Macht in Teamzeitfahren gelten.
Wunden lecken muss neben Porte auch Domenico Pozzovivo. Der Italiener brauchte mit seinen Teamkollegen bei Ag2r 48 Sekunden mehr für den 17,6 Kilometer kurzen, sehr engen Kurs als die Tagessieger. Und auch Ryder Hesjedal (Cannondale-Garmin), der Giro-Sieger von 2012, dürfte mit einem Verlust von 53 Sekunden auf Rang 19 alles andere als glücklich sein.
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