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15.03.2014 | (rsn) - Flavia Oliveira hat in Santa Ana am Ende der 3. Etappe für den ersten südamerikanischen Sieg bei der diesjährigen Vuelta El Salvador gesorgt. Die Frau aus der brasilianischen Nationalmannschaft setzte sich nach nur 69 Kilometern im Bergaufsprint vor der bereits zweifachen Etappensiegerin Alena Amialiusik (Astana-BePink) und der Gesamtführenden Olga Zabelinskaya (RusVelo) aus Russland durch.
Zum ersten Mal im Verlauf der Rundfahrt hatte sich das Trio im Finale von allen anderen Kontrahentinnen abgesetzt. Die Britin Sharon Laws (UnitedHealthcare) und Elena Kuchinskaya (RusVelo) aus Russland, die auf der 1. und 2. Etappe jeweils noch mit zur ersten Gruppe gehörten, belegten die Plätze vier und fünf diesmal mit fünf beziehungsweise neun Sekunden Rückstand.
Giro-Siegerin Mara Abbott (UnitedHealthcare) aus den USA kam in der nächsten Kleingruppe mit elf Sekunden Rückstand auf Rang acht ins Ziel, die Schweizer Meisterin Doris Schweizer (Astana-BePink) wurde mit 15 Sekunden Rückstand 13..
In der Gesamtwertung verteidigte Schweizer trotzdem ihren zehnten Rang mit jetzt 48 Sekunden Rückstand auf die Gesamtführende Zabelinskaya. Da es in El Salvador keine Zeitbonifikationen gibt ist Amialiusik weiterhin mit 13 Sekunden Rückstand Zweite, Laws bleibt mit nun 24 Sekunden Rückstand Dritte. Oliveira (+ 40 Sekunden) schob sich hinter Kuchinskaya (+ 37) auf Rang fünf vor, Abbott (+ 44) fiel auf den achten Platz zurück.
Die Etappe wurde in Gedenken an den am Vortag bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommenen Radio-Reporter David Diaz von ursprünglich 90 auf 69 Kilometer verkürzt - der erste Anstieg und die erste Abfahrt wurden neutralisiert im geschlossenen Feld absolviert.
Im Finale kristallisierte sich bald heraus, dass das Rennen einmal mehr unter denselben fünf Fahrerinnen entschieden werden würde. Acht Kilometer vor dem Ziel sicherte sich Kuchinskaya den einzigen Bergpreis des Tages und rückte in der Bergwertung somit auf drei Zähler an die Führende Amialiusik heran, die auch weiterhin die Punkte- sowie die Sprintwertung anführt.
Anschließend aber konnte die Russin genau wie Laws den Beschleunigungen von Oliveira und Amialiusik sowie Zabelinskaya nicht mehr folgen und musste abreißen lassen, bevor es in Santa Ana zum Sprint der drei Stärksten kam.
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