RSN Rangliste, Platz 99: Ben Gastauer (Ag2r)

Beim Giro und der Vuelta mit großem Arbeitspensum überzeugt

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Ben Gastauer (Ag2r) | Foto: ROTH

04.11.2013  |  (rsn) – Nach einer ansprechenden Saison 2012 hatte Ben Gastauer in seinem fünften Jahr bei Ag2r mit einem Start bei der Tour de France geliebäugelt. Daraus wurde jedoch nichts. Auch in diesem Jahr bestritt der Luxemburger stattdessen den Doppelpack Giro d'Italia und Vuelta a Espana und leistete dabei wichtige Helferdienste.

„Es war eine gute Saison für mich, in der ich mit konstanter Form aufwarten konnte“, bilanzierte Gastauer gegenüber Radsport News. Vor allem mit seiner Leistung bei den großen Landesrundfahrten war er zufrieden: „Dort konnte ich in diesem Jahr deutlich mehr Arbeit leisten als noch in 2012.“

Vor allem beim Giro d`Italia gab's für Gastauer jede Menge Arbeit, war sein Team doch mit der vielversprechenden Doppelspitze Carlos Betancur und Domenico Pozzovivo angetreten, die es letztlich beide in die Top Ten schafften. „Beim Giro hatte ich meine persönlich beste Form und konnte auch in den Bergen lange mitfahren“, so der 25-Jährige, der die Italien-Rundfahrt auf Platz 51 abschloss.

Nach dem Giro folgten Gastauers persönliche Highlights – nämlich die Luxemburg-Rundfahrt und die nationalen Meisterschaften, bei denen er als Titelverteidiger im Zeitfahren antrat. „Die Luxemburg-Rundfahrt verlief für mich aber äußerst enttäuschend. Ich hätte dort auf eigene Rechnung fahren können, allerdings hatte ich nicht mehr die Beine wie beim Giro und hatte zudem eine Krankheit noch nicht ganz überwunden“, bilanzierte Gastauer.

Auch bei den luxemburgischen Meisterschaften konnte er nicht an die Erfolge von 2012 anknüpfen, mit Platz drei im Zeitfahren aber immerhin einen Podestplatz ergattern. Im Straßenrennen wurde er dagegen nur Siebter.

In der kommenden Saison, seiner dann sechsten bei Ag2r, will sich Gastauer endlich erstmals für das Tour de France-Aufgebot empfehlen. „Um dies zu schaffen, will ich etwas offensiver fahren. Dennoch will ich meiner Rolle als Helfer treu bleiben“; kündigte Gastauer an.

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