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08.03.2013 | (rsn) – Das kasachische Astana-Team kommt bei Paris-Nizza in Schwung. Nachdem der Ukrainer Andrej Grivko als Siebter der 3. Etappe einen Sprung auf Rang zwei des Gesamtklassements gemacht hatte, zog am Donnerstag sein Teamkollege Maxim Iglinskiy nach.
Der 31 Jahre alte Kasache sah sogar schon wie der Sieger der 4. Etappe aus, musste dann aber im Zielsprint noch den Schweizer Michael Albasini vorbeiziehen lassen und sich mit Platz zwei zufrieden geben. Den alles in allem gelungenen Astana-Auftritt rundete der Italiener Enrico Gasparotto als Tagesvierter ab.
„Ich bin 350 Meter vor dem Ziel angetreten, etwas zu früh, wie sich am Ende herausstellen sollte. Albasini zog noch an mir vorbei, nachdem er sich an mein Hinterrad geklemmt hatte“, kommentierte der ältere der beiden Iglinskiy-Brüder das Finale. „Ich habe mich den ganzen Tag gut gefühlt und vom Start weg wussten wir, dass es eine Etappe nach unserem Geschmack werden würde.“
Die Freude über das gute Abschneiden – Grivko belegte Rang 16 und verteidigte seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung, Iglinskiy rückte auf Platz acht vor – wurde allerdings durch den Ausstieg von Jakob Fuglsang getrübt. Der Däne klagte über Appetitlosigkeit und Magenschmerzen und gab auf.
„Ich hätte die Etappe zu Ende fahren können, wäre aber nicht in der Lage gewesen, meinem Team zu helfen und wäre wahrscheinlich sogar aus dem Zeitlimit gefallen“, sagte Fuglsang, der sich nun einige Tage zu Hause ausruhen und dann mit der Vorbereitung auf seinen nächsten Einsatz bei der Katalonien-Rundfahrt beginnen will.
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