Deutsch/niederländisches Duo gewinnt 102. Berliner Sechstagerennen

Kluge/Schep pokern erfolgreich

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Roger Kluge und Peter Schep haben das 102. Berlienr Sechstagerennen gewonnen. | Foto: ROTH

30.01.2013  |  (rsn) – Der Cottbuser Roger Kluge und der Niederländer Peter Schep haben die 102. Austragung des Berliner Sechstagerennens gewonnen. In der finalen Großen Jagd holte das deutsch-niederländische Duo in der letzten Nacht seinen Punkterückstand auf den Belgier Kenny de Ketele und den Australier Luke Roberts noch auf und verdrängte mit drei Zählern Vorsprung das bis dahin führende Duo noch von der Spitze der Gesamtwertung.

Platz drei ging an den Schweizer Franco Marvulli und den Österreicher Andreas Müller, die ebenfalls rundengleich waren, aber 28 Punkte Rückstand aufwiesen.

Die Entscheidung fiel Kluge/Schep im Berliner Velodrom nach dem vorletzten Wertungssprint, als der Niederländer direkt danach attackierte gemeinsam mit Kluge einen Vorsprung von einer guten halben Runde herausfuhr und diesen bis ins Ziel verteidigte. „Wir haben gepokert, aber es hat geklappt. Auf den letzten Runden waren wir die deutlich stärkste Mannschaft", freute sich der 26-jährige Kluge, der seinen zweiten Gesamtsieg nach 2011 feiern konnte. Damals fuhr er an der Seite des Potsdamers Robert Bartko, der diesmal Fünfter wurde.

Bevor die alles entscheidende Große Jagd gestartet wurde, wurde Robert Bengsch von offiziell verabschiedet. Der Berliner beendet nach rund zehn Jahren nach dem Sechstagerennen seine Karriere. In seinem Abschiedsrennen belegte Bengsch mit seinem Partner Marcel Kalz mit einer Runde Rückstand Rang vier, gefolgt von Bartko und dem Berliner Nachwuchsfahrer Theo Reinhard.

Bei den Sprintern konnte sich Robert Förstemann in der Gesamtwertung trotz eines erneuten Rundenrekords von 12,620 Sekunden nicht an Maximilian Levy vorbei ziehen. Mit einem Punkt Vorsprung gewann der Cottbuser knapp seinem Geraer Nationalmannschaftskollegen. Der bisher Drittplatzierte René Enders trat zum Finale nicht mehr an, da er über Nacht Fieber bekam. So rückte der 21-jährige Erik Balzer auf den dritten Gesamtplatz vor.

Am Ende der Sixdays zogen die veranstalter eine positive Bilanz. Mehr als 75.000 Zuschauer kamen an sechs Tagen in das Velodrom an der Landsberger Allee. Allerdings gingen nur etwa 40 Prozent der Karten in den freien Verkauf, den Rest buchten die Sponsoren, die letztlich das Überleben des Traditionsrennens sichern.

„Unser Sechstagerennen ist ein fester Bestandteil des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens in Berlin. Gleichzeitig war diese Ausgabe eine tolle Werbung für den Bahnradsport“, erklärte Organisator Heinz Seesing, der die Berliner Sixdays nach einer Zwangspause 1997 wiederbelebte, nun aber in den Ruhetand geht. Nachfolger des 75-Jährigen soll sein bisheriger Partner Peter Schnorfeil werden.

Die 103. Ausgabe des Berliner Sechstagerennens wird vom vom 23. bis 28. Januar 2014 stattfinden.

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