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17.12.2012 | (rsn) – Auch ohne Saisonsieg ist Robert Förster (UnitedHealthcare) mit dem abgelaufenen Radsportjahr absolut zufrieden. „Ich habe noch genug Druck auf dem Pedal, eine schöne Aufgabe im Team und bin gesund durch 2012 gekommen. Was will man mehr“, sagte Förster zu Radsport News.
Deshalb verschwe ndet Förster trotz seiner fast 35 Jahre noch keine Gedanken an ein Karriereende. „Es gibt noch keine Planungen. Solange ich Spaß habe und einigermaßen vorne mitfahren kann, bleibe ich noch dabei“, kündigte er an.
Beim UnitedHealthcare-Team, für das Förster seit Anfang 2011 fährt, nimmt er vor allem die Rolle des Mentors für die jungen Fahrern ein. Vor allem mit seinem Sprinterkollegen Jake Keough arbeitet der Markleeberger intensiv zusammen. „Er hat in diesem Jahr einen tollen Sieg bei der Tour of Utah eingefahren. Das war einerseits der Durchbruch für ihn, andererseit aber auch für das gesamte Team. Unsere Arbeit hat sich bezahlt gemacht“, so Förster.
Nach dem Abgang von Rundfahrtspezialist Rory Sutherland (zu Saxo-Tinkoff), der fünf der zwölf Saisonsiege einfuhr, wird sich der US-Zweitdivisionär noch mehr auf die Sprints konzentrieren. „Wir haben gemerkt, dass wir 2012 etwas zu wenig Power im Anfahr-Bereich hatten. Daran haben wir gearbeitet und, wie ich finde, ein paar gute Jungs dazu geholt. Leider ist nicht jeder Wunsch von mir berücksichtigt worden, aber wir so ist das eben“, so der Giro- und Vuelta-Etappensieger, der anfügte. „Auf den letzten Metern sollte nun mit uns zu rechnen sein.“
Ob Förster diese letzten Meter als Kapitän in Angriff nehmen wird, steht noch nicht offiziell fest. Es wird aber wohl bei der Rolle des Mentors bleiben. „Ich versuche meine Erfahrung an die jungen Fahrer weiter zu geben und die Sprints im Team zu verbessern, beschrieb Förster sein Aufgabenfeld für die kommende Saison.
Während der Rennstall seine Erfolge in der abgelaufenen Saison vornehmlich in Amerika herausfuhr, sollen 2013 auch in Europa Siege gelingen. „Wir wollen zeigen, dass mit uns auch in Europa zu rechnen ist“, so Förster, der seinem Team am ehesten Erfolge im Sprint oder aus einer Ausreißergruppe heraus zutraut. „Gesamtwertungen liegen nicht ganz so sehr im Fokus“, erklärte der Routinier, dessen Team aber auch künftig vornehmlich auf die Rennen in den USA den Fokus legen wird.
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