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18.04.2012 | (rsn) – Im zweiten Jahr in Folge musste Robert Wagner (RadioShack-Nissan) auf die Frühjahrsklassiker verzichten. 2011 machte dem Deutschen Meister ein Sturz beim E3 Prijs, der ihn zu einer Pause zwang, einen Strich durch die Rechnung.
Dieses Mal plagten den gebürtigen Magdeburger starke Knieprobleme, die in der vergangene Woche gar eine Operation erforderten, bei der ihm zwei Gewebefalten im Knie entfernt wurden. „Dadurch habe ich natürlich alle großen Rennen verpasst. Das ist ganz bitter, nachdem ich ja schon letztes Jahr die Frühjahrsrennen gezwungenermaßen links liegen lassen musste“, so Wagner am Mittwoch zu Radsport News.
Die Schmerzen hatte der endschnelle Allrounder erstmals Ende März verspürt, als er mit der Klassikergruppe seines Teams den Kurs der Flandern-Rundfahrt abfuhr. „Seitdem wurde es immer schlimmer“; erklärte der 29-Jährige, bei dem die OP ohne Komplikationen verlief.
„Ich hoffe, dass das Problem damit behoben ist“; sagte Wagner, dessen Knie in Folge des Eingriff noch geschwollen ist. Derzeit bekommt der Wahl-Belgier täglich Physiotherapie. „Ich sitze zwar auch schon auf der Rolle. Von richtigem Training kann man aber nicht sprechen, da alles mehr oder weniger ohne Belastung abläuft", sagte Wagner.
Neben den Klassikern fällt für ihn aber noch ein weiteres Highlight dieses Jahres aus. „Die Tour de Romandie und natürlich auch der Giro d`Italia, den ich hätte zum ersten Mal bestreiten sollen, stehen jetzt natürlich nicht mehr auf meinem Plan“, erklärte Wagner, der möglicherweise - ebenso wie sein Teamkollege Fabian cancellara - bei der Bayern-Rundfahrt ins Renngeschehen zurückkehren wird. Wagner: „Da habe ich noch gut fünf Wochen, um in Schwung zu kommen. Ich freue mich drauf, dass ich so zumindest in Deutschland bei der Bayern-Rundfahrt mein Meistertrikot präsentieren kann.“
Trotz der erneuten Auszeit hat Wagner seinen Optimismus nicht verloren. „Natürlich hoffe ich, dass alles wieder etwas Gutes hat. Motiviert bin ich wie immer“; spielte er an das von Verletzungen und Stürze geprägte Frühjahr 2011 an, dem im Sommer bei der DM in Neuwied der große Coup folgte.
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