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05.07.2009 | (rsn) - Für mich als Neuling bei der Tour waren heute definitiv die riesigen Zuschauermengen das Eindrucksvollste an der zweiten Etappe. Da kam richtiges Tour-Feeling auf. Sicherlich lag es auch daran, dass heute ein Sonntag ist.
Während der Neutralisation haben wir am großen Casino von Monaco einen Zwischenstopp eingelegt. Dort wurde die Tour auf ihrer ersten „richtigen Etappe“ durch ein kleines Orchester eröffnet, das erst die französische und dann die monegassische Nationalhymne spielte.
Die hohen Temperaturen haben heute allen zu schaffen gemacht. Ständig haben sich Fahrer zu den Autos zurückfallen lassen, um Getränke zu holen. Schätzungsweise habe ich so um die zehn Flaschen getrunken, was ca. fünf Litern entspricht. Viele Fahrer kippen sich Wasser über den Kopf und in den Nacken. Das mache ich eher selten. Zwar fühlt es sich in dem Moment natürlich sehr erfrischend an, aber kurz danach ist die Hitze dafür umso schlimmer.
Im Finale haben wir alle zusammen eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und sind im Finale lange von vorne gefahren. Wir wollten einfach versuchen, soweit wie möglich zu kommen, um Gerald erstmal aus den Positionskämpfen herauszuhalten. Das hat schon sehr gut geklappt. Leider wurde Gerald dann auf dem letzten Kilometer stark behindert. Sonst wäre sicher mehr möglich gewesen.
Bis morgen,
Euer Johannes
Johannes Fröhlinger feiert in diesem Jahr seine Tour-Premiere. Das 24-jährige Klettertalent vom Milram-Team wird in den nächsten drei Wochen auf Radsport News Tagebuch führen und den Lesern von seinen Erlebnissen auf und neben der Strecke berichten.
27.07.2009Der schönste Moment - Ehrenrunde auf den Champs-Elysees(rsn) - Als wir gestern in Paris das erste Mal auf die Champs-Elysees eingebogen sind, habe ich überall Gänsehaut bekommen. Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Ab der zweiten Runde habe ich mich
26.07.2009Stau vor dem Start, Windkante vor dem Ventoux(rsn) - Auf dem Weg zum Start der 20. Etappe sind wir erstmal im Stau stecken geblieben. Normalerweise versuchen wir immer, eine gute Stunde vorher da zu sein. Heute musste deshalb eine halbe Stunde a
24.07.2009Platz drei nach einem verloren geglaubten Tag(rsn) - Das war heute die gefühlt schnellste Etappe der ganzen Tour. Der Vorteil daran war wenigstens, dass die 179km wie im Flug vergingen. Ich habe auch während der Etappe fast überhaupt nichts g
23.07.2009"Frösi"-Rufe als Anfeuerung(rsn) - Das Zeitfahren um den Lac d´Annecy fand vor einer tollen Kulisse und vielen Zuschauern statt. Etwas irritiert war ich jedoch, als ich am Anstieg mit „Frösi-Rufen“ angefeuert wurde. Viell
22.07.2009Das war heute "Tour der Leiden"(rsn) - Die heutige Königsetappe war so schwer wie erwartet. Das sieht man nicht nur daran, dass vorne fast alle einzeln und mit großen Rückständen ankamen. Auch hinten war heute die richtige â€
22.07.2009Übernachtung auf 2.000 Metern Höhe!(rsn) - Nach dem Ruhetag habe ich mich heute ganz gut gefühlt. Über den ersten Berg bin ich gut rüber gekommen und und am zweiten bin ich mit einer kleinen Gruppe einen guten Rhythmus hoch gefahren
20.07.2009Schlägerei im Feld – die Nerven lagen blank(rsn) - Den meisten Fahrern merkt man nach den zwei Wochen Tour de France die Müdigkeit deutlich an. Das ist auch in unserem Team nicht anders. Als wir am Morgen noch eine einstündige Fahrt zum Star
18.07.2009Dank Garmin schnell im Hotel(rsn) - Am Start in Colmar waren heute viele Bekannte und Freunde von mir und im Ziel habe ich auch kurz meine Eltern gesehen. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut, auch wenn leider nur Zeit
17.07.2009Ich freue mich sehr für Heinrich!(rsn) - Der Tag heute hat schon sehr schlecht angefangen. Mein Zimmerkollege Paco Wrolich ist in der Nacht leider sehr krank geworden. Am Morgen konnte er nichts frühstücken und ihm blieb keine ande
16.07.2009Hilferufe nach Wasser(rsn) – Bisher bin ich bei dieser Tour gemeinsam mit Paco Wrolich jeden Morgen vor dem Frühstück bereits 20 Minuten Rad gefahren, entweder auf der Straße oder auch schon mal auf der Rolle. Wir mÃ
16.07.2009Anfangs Chaos, später Langeweile(rsn) - Im Moment sind wir so richtig mitten drin in Frankreich. Das merkt man nicht nur beim Blick auf die Karte, sondern auch an den ausschließlich kleinen Ortschaften, durch die wir die letzten be
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