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20.09.2008 | (rsn) – Levi Leipheimer (Astana) hat auch das Bergzeitfahren der 63. Spanien-Rundfahrt überlegen gewonnen und seinem Team den vierten Etappensieg der diesjährigen Vuelta beschert. Hinter dem 34-jährigen US-Amerikaner sorgte der Gesamtführende Alberto Contador für einen Astana-Doppelerfolg. Der 25-jährige Spanier verteidigte sein Goldtrikot und steht damit vor dem Gewinn seiner dritten großen Rundfahrt nach der Tour de France (2007) und dem Giro d`Italia (2008).
"Ich habe nie gedacht, dass ich 1:17 Minuten auf Alberto gutmachen könnte, aber ich wollte unbedingt diesen Etappensieg", sagte Leipheimer. "Ich habe jetzt genauso zwei Etappen wie Alberto gewonnen, wir sind Eins und Zwei auf dem Podium in Madrid. Wir haben gezeigt,d ass wir das stärkste Team der Welt sind."
"Ich hatte heute keiner super Beine. Deshalb habe ich beschlossen, heute nicht auf Etappensieg zu fahren, sondern meine Position im Gesamtklassement zu sichern", kommentierte Contador seine Fahrt. "Ich bin stolz darauf, die Vuelta wahrscheinlich zu gewinnen. Seit wir im Februar erfahren hatte, dass wir nicht bei der Tour de France starten durften, war die Vuelta mein großes Saisonziel."
Leipheimer, der schon das erste Zeitfahren auf der 5. Etappe für sich entschieden hatte, benötigte für die 17,1km von La Granja zum Alto de Navacerrada hinauf 33:06 Minuten und war damit 31 Sekunden schneller als Contador und der drittplatzierte Spanier Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne). Vierter wurde Toursieger Carlos Sastre (CSC-Saxo Bak/+1:02), Fünfter der Franzose David Moncoutié (Cofidis/+1:09), der das Bergtrikot am Sonntag nach Madrid tragen wird. Bester deutscher Fahrer war Andreas Klöden (Astana), der mit 1:57 Minuten Rückstand Rang zehn belegte. Der Schweizer Oliver Zaugg (Gerolsteiner) musste sich mit mehr als drei Minuten Rückstand auf Leipheimer mit Platz 24 zufriedengeben und fiel in der Gesamtwertung vom zehnten auf den elften Platz zurück.
Auf den ersten vier Plätzen der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen mehr. Contador liegt vor der Schlussetappe 46 Sekunden vor Leipheimer und deutliche 4:12 Minuten vor Sastre. Hinter Ezequiel Mosquera (Xacobeo Galicia/+5:19), der als Tagesfünfter überzeugte, folgt Valverde, der Robert Gesink (Rabobank) noch vom fünften Platz verdrängte. Der junge Niederländer rutschte noch hinter den Spanier Joaquin Rodriguez (Caisse d'Epargne) auf den siebten Platz zurüük. Klöden liegt gut 25 Minuten hinter Contador auf Rang 20 und ist damit auch im Gesamtklassement bester Deutscher.
Die Vuelta endet am Sonntag mit der flachen Schlussetappe über 102,2km von San Sebastian de los Reyes nach Madrid.
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