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19.09.2008 | (rsn) – Im Finale der 19. Vuelta-Etappe spielte sich eine der Szenen ab, die dem Fairnessgebot im Radsport zu widersprechen scheinen. Nachdem er auf den letzten Kilometern im Windschatten des Weißrussen Vasili Kiryienka Kräfte hatte sparen können, zog der Spanier David Arroyo auf den letzten 200 Metern an seinem erschöpften Konkurrenten vorbei und sorgte für den zweiten Etappensieg seines Caisse d’Epargne-Teams hintereinander.
Was viele Beobachter als Unsportlichkeit werten würden, war für Kiryienka aber kein Grund zur Beschwerde – im Gegenteil: „Für mich ist das Ergebnis wie ein Sieg“, so der 27-jährige Tinkoff-Fahrer. „Es war ein schweres Rennen, speziell auf den letzten Kilometern, als ich in der kleinen Fluchtgruppe dabei war. Im Sprint konnte ich nichts mehr machen, weil ich auf den letzten fünf Kilometern praktisch die ganze Arbeit geleistet habe. Arroyo hing nur an meinem Hinterrad und am Ende war es einfach für ihn zu gewinnen.“
Kein böses Wort in Richtung seines Konkurrenten, der nur als „Aufpasser“ vorne mitfuhr. Die Caisse d’Epargne-Taktik zielte darauf ab, für Kapitän Alejandro Valverde einen Sprint zu ermöglichen. Deshalb machte die Mannschaft auch in der Verfolgergruppe das Tempo, obwohl mit Arroyo ein Teamkollege an der Spitze fuhr. „Diese Etappe zu gewinnen ist sehr, sehr wichtig für mich“, so der 28-jährige Arroyo nach dem Rennen. „Dieser Sieg ist eine Entschädigung für all die Arbeit, die ich Tag für Tag, Jahr für Jahr leiste.“
Die Art und Weise, wie der Valverde-Helfer den „bisher wichtigsten Sieg“ in seiner Karriere errang, lässt trotzdem einen faden Beigeschmack zurück. Den Spanier kümmerte aber nicht, dass er Kiryienka für sich arbeiten ließ, um dann einen leichten Sieg einzufahren. „Ich glaube, der Junge war ein bisschen naiv. Ich sagte ihm, dass unser Team für Valverde fahren und ich keine Führungsarbeit übernehmen würde“, so Arroyo. „Aber er ist einfach weitergefahren und am Ende war er mehr ein Teamkollege als ein Gegner.“
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