Rund um die Braunkohle 2005

Jens Heppner verabschiedet sich Bei den "neuseen classics"

27.03.2005  |  Das Profiradrennen der "neuseen classics - rund um die braunkohle"³ am 5. Mai 2005 ist eines von acht Ein-Tages-Rennen der "Europe Tour" des Radsportweltverbands UCI in Deutschland. Im Feld mit rund 30 internationalen Mannschaften und knapp 200 Fahrern kämpft einer der ganz Großen im deutschen Radsport um den Sieg, der in diesem Jahr seine Karriere beendet: Jens Heppner, Kapitän des Leipziger Teams Wiesenhof. Er zieht sich am 24. August im Rahmen eines internationalen Kriteriums in Jena ­einen Tag nach der Deutschland-Tour vom Profi-Sport zurück. Bei den "neuseen classics" präsentiert er sich noch einmal seinen Leipziger Fans.

Der ehemalige Teamgefährte von Jan Ullrich fuhr von 1992 bis 2002 für das Team Telekom. Seit 2003 trägt er die Farben des Teams Wiesenhof. Er kann auf eine lange Reihe von internationalen Erfolgen zurückblicken, darunter elf Tage Spitzenreiter beim Giro d'Italia, Sieger der Deutschlandtour 1999, zehnter bei der Tour de France 1992 und Sieger der Deutschlandtour 1999.. Verantwortlich für die Fahrerverpflichtungen ist Andreas Petermann, sportlicher Leiter beim Team Wiesenhof und ehemaliger sportlicher Leiter von Jan Ullrich beim Team Coast. Das Team Wiesenhof (Professional Continental Team) ist neben Heppner mit weiteren starken Fahrern, darunter auch Vorjahressieger Lars Wackernagel, vertreten.

Teams aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Polen und Tschechien komplettieren das Feld. Den Heimvorteil können das Radteam DSC Stadtsparkasse Dresden, das Team Wurzener und das Team Köstritzer mit dem Leipziger Lokalmatador Jens Lehmann in die Waagschale werfen. In Zusammenarbeit mit der Thüringen-Rundfahrt der U 23, die am 7. Mai 2005 stattfindet, werden auch viele herausragende Junioren am Start sein.

Rund 500 TeilnehmerInnen, die sich bisher aus dem gesamten Bundesgebiet zum Jedermannradrennen auf zwei Streckenlängen über 102,5 km und 68,9 km angemeldet haben, erleben das Leipziger Neuseenland als attraktiven Standort für Tourismus. Erfreulich: rund 30 Prozent aller AtarterInnen reisen aus den "alten" Bundesländern an. Das Ziel der Organisatoren, die Verdoppelung der Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr, ist schon jetzt erreicht. Der Großteil, mehr als 300 Starter, hat sich für den langen Kurs entschieden.

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