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04.11.2025 | (rsn) – Obwohl der Cross-Winter bereits in vollem Gange ist, fehlt immer noch einer der Protagonisten der vergangenen Jahre auf den Start- und Ergebnislisten. Während Teamkollege Michael Vanthourenhout bereits vor Wochenfrist den ersten Sieg auf seinem Konto verbuchen konnte, warten die Cross-Fans bis dato vergeblich auf den Einstieg von Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw) in die Saison.
Bereits im vergangenen Winter musste der 28-Jährige einige Rennen auslassen, da ihn Probleme mit einer verengten Leistenarterie immer wieder zu Trainings- und Wettkampfpausen zwangen. Ganze viermal musste sich Iserbyt seitdem an der eingeklemmten Arterie operieren lassen. Zuletzt waren er und sein Team jedoch zuversichtlich, dass die Saison am 11. November mit dem Superprestige in Niel für den Europameister von 2020 beginnen könnte.
Nun aber die Hiobsbotschaft seitens der Teamleitung: "Vor zwei Wochen waren wir noch optimistisch, aber die alte Verletzung hat wieder Probleme im Training verursacht", hieß es in einem Statement von Teammanager Jürgen Mettepenningen gegenüber Het Nieuwsblad. "Die positive Stimmung der vergangenen Wochen schlug schlagartig ins Negative um", so Mettepennigen weiter. "Er hat wieder Probleme mit der Durchblutung seines linken Beins, was nicht optimal ist." “
Die Aussichten für ein baldiges Comeback seines Top-Fahrers seien ungewiss, erklärte Mettepennigen: "Meiner Meinung nach sollten wir in den kommenden Wochen gar nicht erst an ein Comeback denken. Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben. Alles ist möglich, auch dass es das Ende der Saison bedeutet. Da müssen wir ehrlich sein." Iserbyt plane nun, sich am kommenden Donnerstag in Gent eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, heißt es.
Der nur 1,65 Meter große Cross-Spezialist, der 2024 den Gesamt-Weltcup und insgesamt bislang 17 Weltcup-Siege erringen konnte, machte im Oktober 2024 Schlagzeilen, als er, verärgert über einen Sturz, wütend in das Schaltwerk seine Kontrahenten Ryan Kamp trat. Diese Wuttirade brachte ihm daraufhin eine Sperre für zwei Rennen, sowie eine Geldstrafe von 2.500 Schweizer Franken ein.
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