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15.02.2026 | (rsn) – Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen - Altez) hat seine konstante Form auch im letzten Lauf der X2O Badkamers Trofee abrufen können. In einem Rennen, das mit zunehmender Dauer von starkem Schneetreiben beeinflusst wurde, sicherte sich der Belgier seinen bereits dritten Sieg auf dem Brüsseler Universitätsgelände. Dieser war schon zur Rennhälfte nie wirklich in Gefahr, so dass Vantourenhout letzten Endes ungefährdet mit einem Vorsprung von 41 Sekunden auf seinen Landsmann Niels Vandeputte (Alpecin – Premier Tech) über die Ziellinie fuhr. Damit konnte der 33-Jährige sich prompt für gestern revanchieren, als er imSprint gegen Vandeputte den Kürzeren zog. Dritter in Brüssel wurde mit Gerben Kuypers (Pauwels Sauzen - Altez) ein weiterer Belgier, Rang vier ging an den Spanier Felipe Orts (Ridley), als Fünfter sicherte sich dessen niederländischer Teamkollege Joris Nieuwenhuis die Gesamtwertung. Der Schweizer Kevin Kuhn vom deutschen Team Heizomat – Cube kam auf Position sieben an.
Ein gelöster Sieger meinte im Zielinterview: “Klar, das war eine gute Revanche für gestern. Aber da habe ich auch alles gegeben, was ich hatte und kann nichts bedauern. Heute war nun mein Tag.“ Nach den Bedingungen gefragt, unterstrich Vanthourenhout, wie schwierig es in der belgischen Hauptstadt für alle Fahrer gewesen sei. “Es war sehr rutschig und damit schwierig, eine gute Linie zu finden. Aber, wenn du ein Rennen gewinnst, ist im Nachgang alles ok“, freute sich der Mann, der in diesem Winter sechs Rennen für sich entscheiden konnte. Der zweitplatzierte Vandeputte konnte mit dem heutigen Ergebnis dem Niederländer Joris Nieuwenhuis zwar nicht mehr den Gesamtsieg der X2O Badkamers Trofee entreißen, sich aber immerhin mit großem Abstand zu Toon Aerts (Charles – Liégeois) Platz zwei der Rennserie sichern. Europameister Aerts hatte auf einen heutigen Start in Brüssel verzichtet. Nach seinem Gewinn der Superprestige Serie und Platz drei im Gesamtweltcup zählte der 26-jährige Vandeputte damit zu den beständigsten Fahrern dieser Cross-Saison.
Auf dem 2,7 Kilometer langen, technisch fordernden Parcours erwischte bei leichtem Schneetreiben Kuhn den besten Start, gefolgt von Vandeputte und Nieuwenhuis, die sich direkt an die Fersen des Schweizers hefteten. Nach seinem gestrigen Erfolg in Sint-Niklaas schien der Alpecin-Fahrer auch gute Beine mit nach Brüssel gebracht zu haben. Schnell löste er Kuhn an der Spitze ab und konnte sich schon in der zweiten Runde mit Vantourenhout, Kuypers und Nieuwenhuis etwas vom Rest des Feldes lösen.
Das Duo von Pauwels – Sauzen schien sich einig zu sein und wechselte sich in der Führung ab, um Vandeputte dahinter in Schach zu halten. Bereits schon 40 Sekunden dahinter lagen Nieuwenhuis und Orts, die bei stärker werdendem Schneefall ihrerseits Kuhn zu distanzieren versuchten. Dann der Schreck für die beiden Leader: Kuypers sprang an den Balken die Kette ab, Teamkollege Vantourenhout hielt kurz inne, entschied sich dann, aber alleine weiterzufahren.
Damit entstand eine neue Rennsituation, von der sich Vantourenhout jedoch wenig beeindrucken ließ. Kraftvoll und wie auf Schienen fahrend hatte der Belgier die schwierigen Bedingungen weiterhin gut im Griff, so dass sich die Lücke zu Kuypers und Vandeputte eingangs der 7. Runde auf 40 Sekunden vergrößert hatte. Trotz seines technischen Missgeschicks hatte Kuypers schnell zu seinem Landsmann aufschließen können und schien im Duell der Stärkere zu sein.
Mittlerweile hatten alle Fahrer auf einer leichten Schneedecke zu kämpfen, die den Untergrund noch rutschiger werden ließen als zu Rennbeginn. Und obwohl Vantourenhouts Vorsprung immer deutlicher anwuchs, sah man ihn immer wieder aus dem Sattel gehen, um zu beschleunigen.
Als die Glocke die letzte von neun Runden einläutete, gab es keinen Zweifel mehr am überlegenen Sieg Vantourenhouts. Unmittelbar dahinter hatten im Kampf um Platz zwei Kuypers aber offenbar die Kräfte verlassen. Vandeputte hatte ihm binnen weniger Augenblicke 20 Sekunden abgenommen, so dass die Reihenfolge des Podiums früher als vermutet festgezurrt war.
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