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14.10.2025 | (rsn) – Während in China in dieser Woche die WorldTour-Saison zu Ende geht und in Italien mit dem Giro del Veneto (Mittwoch) sowie dem Veneto Classic (Sonntag) oder in Japan mit dem Japan Cup (Sonntag) auch die letzten ProSeries-Rennen der Saison 2025 auf dem Programm stehen, rücken auch die Niederlande noch einmal in den Fokus des Profi-Radsports.
Dort nämlich wird erstmals die NIBC Tour of Holland ausgetragen, die auch als Rückkehr der 2004 zuletzt ausgetragenen Ronde van Nederland betrachtet wird. Das sechstägige Event startet als 2.1-Rundfahrt, ist aber schon bei der Premiere mit acht WorldTeams sehr gut besetzt und hat große Ambitionen: Perspektivisch will man in die WorldTour.
Das Rennen wird von der TIG Sports-Gruppe veranstaltet, einer großen niederländischen Event-Agentur aus Amsterdam, die auch hinter dem Formel-1-Grand-Prix von Zandvoort oder dem Golfturnier KLM Open steckt. Rennleiterin ist Ex-Profi Roxane Knetemann, doch auch der Niederländer Thijs Rondhuis ist als Sportdirektor in die Organisation verwickelt. Rondhuis' eigene Agentur Courage Events betreibt seit Jahren die Simac Ladies Tour, die ab 2026 auch mit der Tour of Holland zusammengeschlossen werden soll und dann nicht mehr zur Women's WorldTour gehört, sondern zur ProSeries – auch um parallel mit dem Männer-Event stattfinden zu können.
Beginnen wird die Tour of Holland am Dienstagabend mit einem Prolog über vier Kilometer in Den Haag. Anschließend führt die 1. Etappe am Mittwoch südöstlich von Rotterdam über 118,5 Kilometer rund um Dordrecht und für Etappe 2 am Donnerstag werden erneut die Zeitfahrräder ausgepackt: 15 Kilometer Einzelzeitfahren in Etten-Leur stehen dann auf dem Programm.
Ab Freitag wird es dann hügelig: Die 3. Etappe beginnt in Sittard und endet nach einer Schleife durch Südlimburg, wo es unter anderem auch den Cauberg in Valkenburg, den Keutenberg, den Geulhemmerberg, den Gulperberg, den Bemelerberg und den Schilberg hinaufgeht, in Watersley.
Etappe 4 am Samstag führt nach einem langen Transfer in den Norden rund um Emmen und endet am VAM-Berg, der auf einer Schlussrunde dort ganze zwölf Mal erklommen werden muss. Das ist mit 159 Kilometern das längste Teilstück der Woche. Den Schlusspunkt setzt schließlich am Sonntag ein 155 Kilometer langes Teilstück in Arnheim – bekannt auch als Schlussetappe der Simac Ladies Tour von 2019 bis 2024.
Sehen lassen kann sich für eine 2.1-Rundfahrt auch das Starterfeld – angeführt von den Sprintstars Tim Merlier (Soudal – Quick-Step), Olav Kooij (Visma – Lease a Bike), Arnaud De Lie (Lotto) und Danny van Poppel (Red Bull – Bora – hansgrohe) sowie den deutschen Hoffnungsträgern Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) und John Degenkolb (Picnic – PostNL), der aber wohl eher für Fabio Jakobsen und Tobias Lund Andresen fahren wird.
Spannend wird, wie die Zeitbonifikationen von den Ziel-Ankünften (10, 6 und 4 Sekunden) und den Zwischensprints (Red Bull Kilometer) – je zwei mit drei, zwei und eins Bonussekunden pro Etappe - sich im Verhältnis mit den Zeitfahrzeitgewinnen verhalten – und wer auf den hügeligeren Etappen ganz vorne mithalten kann. So dürfte es in der Gesamtwertung um das Orangefarbene Leaderjersey zum Clash zwischen Sprint-Assen, Zeitfahrspezialisten wie Daan Hoole, Jakob Söderqvist (beide Lidl – Trek), Alex Segaert (Lotto) und Ethan Hayter (Soudal – Quick-Step) und Klassiker-Fahrern wie Lukas Kubis (Unibet – Tietema Rockets) kommen.
Prolog, 14.10.: Den Haag – Den Haag (4 km / EZF)
1. Etappe, 15.10.: Dordrecht – Dordrecht (118,5 km)
2. Etappe, 16.10.: Etten-Leur – Etten-Leur (15 km / EZF)
3. Etappe, 17.10.: Sittard – Watersley (154 km)
4. Etappe, 18.10.: Emmen – VAM-Berg (159 km)
5. Etappe, 19.10.: Arnheim – Arnheim (155 km)
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