Dauphiné-Etappensieg auf der Wunschliste

Van der Poel: “Handgelenk noch empfindlich, aber schmerzfrei“

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Mathieu van der Poel (Deceuninck - Alpecin) | Foto: Cor Vos

08.06.2025  |  (rsn) – Nachdem das Debüt beim Critérium du Dauphiné (8. – 15. Juni) zunächst fraglich schien, erteilte Alpecin – Deceuninck seinem Topstar Mathieu van der Poel vor einigen Tagen Grünes Licht: Der 30-jährige Niederländer hat sich von den Sturzfolgen vom Mountainbike-Weltcup in Nove Mesto so weit erholt, dass er die Tour-Generalprobe in Angriff nehmen kann.

Bei der 77. Dauphiné-Ausgabe will van der Poel vor allem in den Rennrhythmus kommen, der im vergangenen Jahr nach einer langen Rennpause zumindest im ersten Teil der Tour de France noch fehlte. “Das Wichtigste ist, die Form für die Tour de France aufzubauen. Das ist die eigentliche Priorität“, so van der Poel in den Sozialen Medien.

Das bedeutet aber nicht, dass der Weltmeister von 2023 nicht auch weitere Ambitionen verfolgt. “Ich fühle mich fit genug, um wettbewerbsfähig zu sein. Mein Ziel ist es, wieder in den Rennmodus zu kommen und wenn möglich auch einen Etappensieg anzustreben“, sagte van der Poel, dem sich dazu an den ersten Tagen, wenn es über hügeliges Terrain geht, einige Chancen bieten sollten.

Einen Etappensieg zum Ziel erklären konnte van der Poel auch deshalb, weil “ich nach meinem Sturz recht schnell wieder aufs Rad steigen konnte“, wie er in den Sozialen Medien erklärte. Bereits zwei Tage nach dem MTB-Unfall präsentierte er ein Video von sich, das ihn mit einer Handgelenksbandage auf der Rolle zeigte. “Das Handgelenk ist noch etwas empfindlich, aber ich habe keine wirklichen Schmerzen“, so van der Poel, der sich in Nove Mesto eine kleinere Kahnbeinfraktur zugezogen hatte.

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