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23.05.2025 | (rsn) – Bereits zum vierten Mal im Laufe der Rundfahrt hat Mads Pedersen (Lidl – Trek) eine Giro-Etappe gewonnen. Nicht nur die Teamkollegen, auch die Konkurrenz kann anhand seiner Leistungen nur anerkennende Worte finden. Vor allem, weil das Finale der 13. Etappe schwieriger war, als es die meisten erwartet hatten.
Mads Pedersen (Lidl – Trek / Sieger / Flash-Interview):
“Das Timing war auf den Instinkt zurückzuführen. Ich musste auf der rechten Seite knapp an der Absperrung vorbeifahren. Deshalb habe ich den Sprint etwas früher gestartet als ich eigentlich wollte. Bei so einem harten, steilen Finale ist es manchmal gar nicht so schlecht, wenn man früher ansetzt, denn jedem brennen die Beine auf den letzten 100 Metern. Es ist schön, wenn man die Strecke zuvor schon einmal sieht und weiß, wie das Peloton auf der letzten Geraden reagieren könnte.
Die Idee war, mit Mathias Vacek die Etappe zu gewinnen. Er hätte es verdient. Wenn das Peloton etwas mehr gezögert hätte, hätten er und Bardet wohl 30 Sekunden Vorsprung gehabt und hätten es bis zur Ziellinie geschafft. Das wäre ideal gewesen. Er hat die Chance auf den Etappensieg ergriffen und wir konnten uns hinter den anderen Teams platzieren.
Jetzt bin ich einfach mal glücklich, diese Etappe gewonnen zu haben und weitere 50 Punkte für das Maglia Ciclamino mitgenommen zu haben. Wir müssen sehen, wie es weitergeht. Es ist noch ein weiter Weg bis nach Rom. Ich bin gerade richtig überwältigt, ein weiteres Mal gewonnen zu haben. Das ist echt eine unglaubliche Grand Tour für mich.“
Mathias Vacek (Lidl – Trek / Angreifer im Finale / Eurosport):
“Es war den ganzen Tag über sehr hart. Ineos hat das Rennen sehr früh, 50 Kilometer vor dem Ende, schon aufgemacht. Wir haben versucht, dranzubleiben und dann in der letzten Runde das Tempo vorzugeben. Ich habe in der Abfahrt versucht, gemeinsam mit Bardet wegzufahren. Mein Team hat mir gesagt, dass ich einen Abstand habe und deswegen habe ich alles versucht, aber dann haben sie mich 600 Meter vor Schluss eingeholt. Mads war dort schon in der perfekten Position und ich habe daran geglaubt, dass er es gewinnen kann und er hat es fantastisch durchgezogen.
Er ist einfach ein unfassbar starker Fahrer. Er ist ein Monster. Ich habe keine Worte. Er hat die Kontrolle über den Giro übernommen.“
Derek Gee (Israel – Premier Tech / 8. Platz / Eurosport):
“Meine Beine haben sich gut angefühlt. Das ist ein schweres Finale, mit Sicherheit eines, das ich nicht so genießen konnte. Es gab den ganzen Tag über Positionskämpfe vor den vielen kurzen Steigungen. Ich bin froh, heute gut durchgekommen zu sein.
Ich bin gar nicht überrascht, nicht einmal ein kleines bisschen, dass Mads hier gewonnen hat. Man hat seine Performance in diesem Rennen bereits gesehen. Das ist einfach unglaublich. Sehr beeindruckend.“
Rémy Rochas (Groupama – FDJ / 4. Platz / Eurosport): “Klar tut es weh, auch wenn noch einige Etappen kommen. Ich konnte mich heute im Finale vorne gut behaupten und es sah für uns auf dem Papier schon ganz gut aus. Man kann es nämlich sehr gut mit dem Giro del Veneto vergleichen. Am ersten Anstieg (San Giovanni) hat dann plötzlich Ineos attackiert und als Egan (Bernal) dann nochmals das Tempo verschärft hat, war das schon entscheidend. Dann kam die Frage auf, wer für wen arbeiten wird. Innerhalb der Schlussrunde habe ich mich dann aber nochmals besser gefühlt, bin rangekommen und konnte mich gut positionieren. Dann habe ich versucht zu antizipieren, wann der Sprint losgeht und habe versucht, dabeizubleiben. Es hat dann nicht funktioniert, dass ich ganz nach vorne gekommen bin, aber ich bin zufrieden mit dem vierten Platz, mit der Position hinter Pedersen, Van Aert und Del Toro. Vor allem, weil ich nach dem Höhentraining Probleme hatte. Jetzt fühl ich mich besser und das ist klasse.“
Egan Bernal (Ineos Grenadiers / 10. Platz / Eurosport): “Wir haben am Anstieg etwas versucht. Wir hatten nichts zu verlieren, deswegen haben wir auch alles hineingeworfen. Wir wollten das Richtige machen. Ich habe den Eindruck, dass das Team den Giro richtig genießt und das machen wir Fahrer auch.“
Giulio Ciccone (Lidl – Trek / 14. Platz / Eurosport):
“Es war richtig hart heute. Auf dem Profil hat das nicht so ausgesehen und ehrlicherweise hätte ich nicht so eine Etappe erwartet. Mads hat etwas wirklich Unglaubliches gemacht. Ich habe versucht ihm zu helfen, aber er hat gar keine Hilfe gebraucht, weil er so stark war. Heute hat er ein weiteres Mal gezeigt, wie stark er ist.
Der Plan war, das Rennen zu kontrollieren, und er war sehr selbstbewusst. Als wir das erste Mal das Ziel passiert haben, war ich schon am Leiden und ich habe mir gedacht, es wird schwer. Gratulation. Er hat heute richtig hohe Wattzahlen getreten.“
Nicola Conci (XDS – Astana / 12. Platz / Eurosport):
“Ich habe versucht meinen Eltern eine Freude zu bereiten. Es ist für mich total emotional hier beim Giro mit meiner Familie, die hinter der Ziellinie auf mich wartet, zu sein.
Wir wollten heute mit Diego (Ulissi) etwas reißen und einen guten Sprint hinlegen und die anderen sollten auf die Ausreißergruppe aufpassen. Es war dann um einiges schwieriger als gedacht, vor allem an den Anstiegen, weil die Geschwindigkeit so hoch war. Christian (Scaroni) hat eine unglaubliche Performance hingelegt, denn wenn es so schnell ist, ist es schwierig wegzukommen.“
Lorenzo Germani (Groupama – FDJ / kämpferischster Fahrer / Eurosport):
“Das sind solche Tage, die sehr emotional sind. Man überlegt, wenn man in der Ausreißergruppe ist, was alles passieren kann. Dann kommt die Müdigkeit mit dazu und am Ende ist man natürlich enttäuscht. Das sind solche Tage, die an einem zehren.
Das ist ein ganz toller Ort. Wenn man hierherkommt und die Zuschauer sieht, hat man Gänsehaut. Das hat mir auch so viel Motivation gegeben, wenn man vorne fährt. Ich bin richtig mit Emotionen überladen worden. Ich habe es heute versucht, mal sehen, ob es noch weitere Möglichkeiten gibt. Wenn ja, werde ich es wieder probieren.“
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