Nation’s Cup in Milton

Tim Torn Teutenberg und Dörnbach holen Silber

Von Peter Maurer

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Maximilian Dörnbach | Foto: Cor Vos

23.04.2023  |  (rsn) – Der dritte und vorletzte Tag des Bahn Nation’s Cup in Milton endete mit zwei Silbermedaillen für das deutsche Team. Tim Torn Teutenberg im Omnium und Maximilian Dörnbach im Keirin mussten sich nur knapp geschlagen geben.

Teutenberg landete im Mehrkampf, für den er sich wie der Österreicher Tim Wafler als auch der Schweizer Claudio Imhof qualifiziert hatte, hinter Madison-Weltmeister Donavan Grondin auf Rang zwei. Der Deutsche entschied das Temporennen für sich und fuhr auch ein starkes Punkterennen, in dem er zwei Plusrunden und insgesamt 100 Zähler sammelte. Dies reichte aber nicht, um den Franzosen von obersten Platz am Podest zu verdrängen.

Denn Grondin hielt stark dagegen, sammelte zwei Zähler mehr als Teutenberg im Punkterennen und verteidigte seine Führung. Die Plätze drei und vier gingen an die Niederländer Jan Willem van Schip und Vincent Hoppezak. Wafler wurde 15., Imhof beendete den Wettkampf auf 19.

Im Keirin zeigte Dörnbach eine starke Leistung, gewann zwei Runden und qualifizierte sich locker für das Finale, wogegen sein Teamkollege Marc Jurczyk als Zweiter der Ersten Runde in den Hoffnungslauf musste und dort als ebenfalls Zweiter hängenblieb. Im Finale musste sich Dörnbach dann nur dem Australier Matthew Richardson geschlagen geben.

Im Madison der Frauen siegten Lotte Kopecky und Shari Bossuyt. Die Weltmeisterinnen aus Belgien bezwangen Europameisterin Katie Archibald, die das Rennen mit ihrer Landsfrau Neah Evans bestritt, und Italien mit Elisa Balsamo und Martina Fidanza. Dank des Sieges im Schlusssprint schoben sich Lea Lin Teutenberg und Franziska Brauße noch auf den fünften Rang. Die Schweizerinnen Aline Seitz und Jasmin Liechti wurden Zehnte.

Im Sprint der Frauen belegte Alessa-Catriona Pröpster in Abwesenheit von Emma Hinze, Lea-Sophie Friedrich und Pauline Grabosch in der Qualifikation den dritten Rang. Im Achtelfinale bezwang sie die US-Amerikanerin Mandy Marquardt, scheiterte dann aber im Viertelfinale an der Mexikanerin Gaxiola Gonzalez. Es siegte Lokalmatadorin Kelsey Mitchell vor der Kolumbianerin Bayona Pineda. Pröpster-Bezwingerin Gonzalez gewann das Kleine Finale gegen die Belgierin Nicky Degrendele.

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