Nach Enttäuschungen auf 2. Tirreno-Etappe

Kristoff und Ewan wollen es in Terni besser machen

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Alexander Kristoff (Intermarché - Wanty - Gobert Matériaux) | Foto: Cor Vos

09.03.2022  |  (rsn) - Alexander Kristoff (Intermarché - Wanty - Gobert Matériaux) gehörte auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico zu denjenigen Sprintern, die im technischen und mit zahlreichen Kurven versehenen Finale nicht zum Zug kamen. Der 34-jährige Norweger, der in dieser Saison die Clasica Almeria gewonnen hatte, musste sich in Sovicielle mit Rang 20 begnügen und befand sich damit in guter Gesellschaft mit anderen Top-Sprintern wie Pascal Ackermann (UAE Team Emirates / 11.), Caleb Ewan (Lotto Soudal / 15.) oder Nacer Bouhanni (Arkéa - Samsic / 18.).

“Ich war etwas eingebaut und nun hoffen wir, dass es heute etwas besser läuft“, sagte Kristoff vor dem Start der 3. Etappe in Murlo zu radsport-news.com. Allerdings zeigte sich der Intermarché-Neuzugang skeptisch, dass es im Finale des dritten Teilstücks geordneter zugehen wird. “Es wird genauso chaotisch werden, zwar sind die Straßen heute breiter, aber es wird am Ende wieder technisch und die Kreisverkehre machen sie Sache problematisch“, prognostizierte der Routinier, der die bisherige Vorstellung seiner Mannschaft positiv beurteile.

“Ich bin zufrieden mit dem Team, vor allem Andrea Pasqualon fährt sehr gut“, lobte Kristoff seinen italienischen Anfahrer, der in Sovicille sogar sechs Positionen vor dem nominellen Kapitän landete und damit bester Fahrer des belgischen Rennstalls war.

Nicht besser lief es für Ewan, für viele der Top-Favorit für die 2. Etappe. Doch der Australier, zu dessen Sprintzug die drei Deutschen Michael Schwarzmann, Roger Kluge und Rüdiger Selig gehören, war in den entscheidenden Momenten überraschend schlecht positioniert. “Ich war weit hinten im Feld und konnte mich dann nicht mehr weiter vorarbeiten“, sagte der Australier in Murlo auf Anfrage von radsport-news.com.

Nun will Ewan die zweite Chance für die Sprinter nutzen. “Die heutige Etappe wird leichter als die gestrige. Wir hoffen auf einen Massensprint und auf ein entsprechendes Ergebnis“, meinte der 27-Jährige mit Blick auf die Ankunft in Terni, das nach 170 meist flachen Kilometern erreicht wird.

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