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20.01.2022 | (rsn) - Erstmals seit 2015 beginnt Tirreno-Adriatico wieder mit einem Einzelzeitfahren. Wie die Organisatoren der italienischen Fernfahrt bei der Streckenpräsentation ankündigten, wird ein 13,9 Kilometer langes Zeitfahren die für den 7. bis 13. März geplante 57. Ausgabe des “Rennens zwischen den beiden Meeren“ eröffnen.
Dagegen fehlt diesmal der traditionelle individuelle Kampf gegen die Uhr, mit dem Tirreno-Adriatico in den vergangenen Jahren jeweils in San Benedetto del Tronto endete. Stattdessen ist als Finale eine 159 Kilometer lange und überwiegend flache Etappe mit Start und Ziel in dem Badeort an der Adria herum geplant.
Ebenfalls in Sprints enden dürften die dem Auftaktzeitfahren folgenden beiden Etappen. Das 219 Kilometer lange zweite Teilstück zwischen Camaiore und Sovicille führt wie die mit 170 Kilometern deutlich kürzere 3. Etappe über welliges Terrain und sollte den schnellen Männern im Feld liegen.
Danach folgen zwei hügelige Abschnitte, die wie gemacht sind für Ausreißer, aber angesichts der bergaufführenden Finals in Bellante und Fermo auch zu Angelegenheiten für die Klassementfahrer werden könnten.
Auch ohne echte Bergankunft kommt Tirreno-Adriatico nach Angaben von Renndirektor Mauro Vegni im Verlauf der Woche auf rund 14.000 Höhenmeter. Auf der über 213 Kilometer führenden Königsetappe, die zweitlängste des gesamten Rennens, muss gleich zweimal der rund sieben Kilometer lange und im Schnitt fast zehn Prozent steile Monte Carpegna bewältigt werden. Nach der zweiten Überquerung geht es über eine Anfahrt hinab ins Ziel nach Carpegna.
Eine Neuerung gab es auch beim Termin zu vermelden. Die diesjährige Ausgabe beginnt an einem Montag nur einen Tag nach dem Start von Paris-Nizza und zwei Tage nach dem toskanischen Schotterklassiker Strade Bianche. Wie die französische Fernfahrt endet auch Tirreno-Adriatico an einem Sonntag und damit fünf Tage vor dem Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo. Früher lagen nur drei Tage zwischen beiden Rennen. Als letzter Wettbewerb vor Mailand-Sanremo steht stattdessen am 16. März Mailand-Turin an.
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