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04.02.2021 | (rsn) - Mit 20 Siegen in seiner ersten Junioren-Saison deutete Marco Brenner (DSM) an, dass er vielleicht einmal eine ähnlich herausragende Rolle wie die aktuellen Jungstars Remco Evenepoel (21, Deceuninck – Quick-Step) und Egan Bernal (24, Ineos Grenadiers) spielen könnte. Doch noch bevor seine eigene Karriere so richtig startet, hilft er schon anderen Nachwuchstalenten, dass sie im Radsport Fuß fassen können.
Der im letzten August gerade erst 18 Jahre alt gewordene Augsburger rettet mit Hilfe des bayerischen Landesverbands die erfolgreiche U19 Bundesliga-Mannschaft von Auto Eder, die als Development-Team von Bora – hansgrohe fungierte, und für die er selbst gefahren war. Die Truppe stand vor dem Nichts, nachdem die WorldTour-Equipe ihre Nachwuchsarbeit neu organisierte.
Brenner: "Das Team Auto Eder Bayern gibt es ja nicht mehr. Sie haben die Partnerschaft mit dem Bayrischen Verband gekündigt. Das kam sehr kurzfristig, so dass die bayrischen Fahrer auf der Straße standen. Da habe ich mich schnell entschlossen, etwas zu machen, damit wir wenigstens einen Zusammenhalt haben und als ein Team auftreten können. Es ist wichtig, dass man in jungen Jahren lernt, als ein Team aufzutreten. Ich will auch der Heimat etwas zurückgeben. Da dachte ich, denen helfe ich jetzt."
Dabei unterstützt der Neo-Profi, der den Juniorenstatus übersprang und beim Team DSM gleich in der WorldTour anheuerte, seine Ex-Kollegen keineswegs nur mit seinem Namen. "Ich bin sozusagen Hauptsponsor und Namensgeber, kümmere mich auch um die Sponsoren-Akquise und schaue, dass die Fahrer bei Rennen unterkommen", erläuterte Brenner im Gespräch mit radsport-news.com seine Aufgaben. So konnte er seinem Bundesliga-Team in diesem Jahr schon Startmöglichkeiten beim GP Luxemburg und dem GP General Patton, den er selbst schon gewonnen hat, besorgen. Brenners Partner ist der Bayrische Landesverband, der die Trainer und finanzielle Hilfe für die zwölf Teammitglieder bereitstellt.
Bei DSM in jungen Klassement-Gruppe
Brenner selbst, der bis 2020 noch für das ehemalige Team des Bayrischen Verbands fuhr - jenes Team Auto Eder - ist aus dem Juniorenalter schnell herausgewachsen. Er weckt in Deutschland schon Hoffnungen, dass er einmal in die Fußstapfen von Evenepoel oder Bernal treten könnte. In dieser Reihe sieht er sich aber nicht.
"Ich will mich nicht mit denen vergleichen. Mein Ziel ist es, der beste Marco Brenner zu werden, den es geben kann. Da ist es mir egal, ob das in den nächsten fünf oder sechs Jahren passiert. Ich lasse mir Zeit und mache mir da keinen Druck. Mein Ziel ist, langfristig der bestmögliche Radfahrer zu sein, der ich sein kann. Das muss nicht von einem auf den anderen Moment passieren. Wenn ich natürlich schon einschlage, wäre das cool, aber das ist kein Ziel", sagte Brenner gegenüber radsport-news.com.
Weil er glaubt, beim Sunweb-Nachfolger DSM weiterzukommen, verließ er Bora – hansgrohe. Bis jetzt hat er coronabedingt noch nicht viele seiner neuen Mannschaftskollegen getroffen. Brenner: "Für ein Video-Shoot sind wir mal alle gemeinsam gefahren. Das habe ich genutzt, um noch weitere Teammitglieder kennenzulernen."
Ansonsten ist auch DSM wegen Corona in Blasen aufgeteilt. "Ich fahre in der jungen Kletter- oder Gesamtklassement-Gruppe. Wir sind acht Fahrer", erklärte Brenner, der noch keine Aussagen treffen kann, wann und wo er in die Saison 2021 einsteigen wird.
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