--> -->
17.01.2021 | (rsn) - Das erste Trainingslager mit den neuen Teamkollegen von Bora - hansgrohe endete für Wilco Kelderman im Krankenhaus. Nachdem bei einer abschließenden Ausfahrt am Gardasee ein SUV wohl ein Stopp-Zeichen übersehen hatte und in die Trainingsgruppe des Raublinger Rennstalls hineingefahren war, mussten der Niederländer sowie Andreas Schillinger und Rüdiger Selig mit schweren Verletzungen in Krankenhäusern versorgt werden. Dabei wurden nach Angaben von Bora - hansgrohe bei Kelderman eine Rückenwirbelfraktur und eine Gehirnerschütterung festgestellt, wodurch sich die schwarze Serie des Giro-Dritten von 2020 weiter verlängerte.
Wie das niederländisch-belgische Portal Wielerflits ausrechnete, habe sich Kelderman seit Ende 2014 insgesamt 17 Erkrankungen oder Verletzungen zugezogen, die ihn zu teils längeren Pausen zwangen. Es begann am 23. Dezember 2014 mit einem Schlüsselbeinbruch im Training, dem in der darauf folgenden Saison gleich drei Blessuren folgten: zunächst eine Handgelenksverletzung beim Critérium du Dauphiné, danach ein leichterer Trainingssturz und beim Tour-Debüt weitere Stürze, die in Paris ein besseres Ergebnis als Rang 79 verhinderten.
Auch in den folgenden beiden Jahren lief es nicht besser: 2016 Erkrankung bei der Katalonien-Rundfahrt und Sturz bei der Tour de France. Nach seinem Wechsel von LottoNL - Jumbo zu Team Sunweb in der Saison 2017 zog er sich im März bei Strade Bianche einen Fingerbruch zu, der vier Wochen Pause nach sich zog. Eine weitere Fingerfraktur nach einem Zusammenstoß mit einem Begleitmotorrad sorgte im Mai beim Giro d’Italia - den schließlich sein Teamkollege Tom Dumoulin gewann - für ein vorzeitiges Saisonende.
2020 erstmals seit fünf Jahren wieder verletzungsfrei
Bei Tirreno-Adriatico 2018 brach sich Kelderman erneut das Schlüsselbein. Obwohl sich der Genesungsprozess lange hinzog, konnte der Rundfahrtspezialist mit Gesamtrang vier bei der Vuelta die Saison erfolgreich beenden. Doch bei der Katalonien-Rundfahrt 2019 folgte der nächste herbe Rückschlag, als Kelderman sich einen Halswirbel und ein weiteres Mal das Schlüsselbein brach. Nach einer weiteren Zwangspause musste er im Sommer die Tour de France wegen Rückenproblemen nach der 15. Etappe beenden.
Im vergangenen Jahr erlebte Kelderman erstmals seit 2014 wieder eine verletzungsfreie Saison, die aber durch die Corona-Pandemie durcheinandergewirbelt wurde. Beim Giro d’Italia, der vom Mai in den Oktober verschoben werden musste, präsentierte sich der 29-Jährige als Kapitän des Sunweb-Teams dann aber auf den Punkt topfit. Auch wenn der Traum vom Gesamtsieg auf der vorletzten Etappe platzte, so bedeutete Rang drei das bisher beste Ergebnis bei einer Grand Tour.
Nach dem Wechsel zu Bora - hansgrohe startete Kelderman voller Elan in das neue Jahr - zumal ihm die Kapitänsrolle bei der Tour de France zugedacht wurde. Doch am letzten Tag des Trainingslagers am Gardasee erwischte es den Pechvogel wieder einmal. Zwar konnten Kelderman und Schillinger das Krankenhaus bereits am Sonntag wieder verlassen. Wie lange der prominente Bora-Neuzugang allerdings ausfällt, steht noch nicht fest.
14.02.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
14.02.2026Morgado schlägt Aranburu und feiert Titelverteidigung (rsn) – Die Nummer 1 auf dem Rücken, die Nummer 1 im Ziel: Antonio Morgado (UAE – Emirates – XRG) hat seinen Titel bei der Figueira Champions Classic (1.Pro) verteidigt. Der Portugiese, der dam
14.02.2026Vandeputte zündet den Turbo und fängt Vanthourenhout noch ab (rsn) – Der Belgier Niels Vandeputte (Alpecin – Premier Tech) hat beim Waaslandcross in Sint-Niklaas mit einem bärenstarken Sprint auf den letzten Metern noch seinen Landsmann Michael Vanthouren
14.02.2026Rodriguez düpiert: Riccitello mit perfektem Decathlon-Einstand (rsn) – In einem packenden Bergaufsprint hat Matthew Riccitello (Decathlon - CMA CGM) die Königsetappe der 10. Tour de la Provence (2.Pro) für sich entschieden und mit seinem ersten Saisonsieg auc
14.02.2026Murcia: Liepins Sieger ohne Wert, Etappe neutralisiert (rsn) – Aufgrund extremer Windverhältnisse wurde die abschließende 2. Etappe der 46. Murcia-Rundfahrt (2.1) auf einen Zehn-Kilometer-Rundkurs im Zielort Santomera reduziert – allerdings bis auf
14.02.2026Brand in Sint-Niklaas mit später Offensive zum Hattrick (rsn) – Weltmeisterin Lucinda Brand (Baloise – Glowi Lions) hat sich beim Waaslandcross in Sint-Niklaas ihren 20. Saisonsieg gesichert. Die 36-jährige Niederländerin setzte sich im letzten Lauf
14.02.20263. Valencia-Etappe abgesagt, Murcia und Figueira Classic abgeändert (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
13.02.2026Voß, Kasper und Co.: Deutsche mit gemischten Gefühlen (rsn) - Nachdem die Straßensaison schon in vollem Gange ist, steht für die Gravel-Pros mit Santa Vall by The Traka nun auch das erste namhafte Rennen im europäischen Kalender auf dem Programm. Am
13.02.2026Van der Poel will seine Karriere bei Alpecin ausklingen lassen (rsn) - Mathieu van der Poels Langzeitvertrag mit Alpecin - Premier Tech läuft noch bis Ende 2028. In jenem Jahr hat der Niederländer große Ziele: Bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft in Hoogerheid
13.02.2026Provence: Buchmann, Kragh Andersen und Mollema nicht im Ziel (rsn) – Gleich drei bekannte Namen kamen nicht ins Ziel der 1. Etappe der Tour de la Provence. Bei seinem Saisoneinstieg beendete Cofidis-Kapitän Emanuel Buchmann aus noch unbekanntem Grund das Ren
13.02.2026Ferguson überrascht die Konkurrenz 600 Meter vor dem Ziel (rsn) – Cat Ferguson (Movistar) hat die Sprinterrinnen auf der 2. Etappe der Valencia-Rundfahrt der Frauen (2.Pro) mit einer Attacke 600 Meter vor dem Ziel überrascht und so ihren zweiten Saisonsie
13.02.2026UAE-Doppelsieg beim Windspektakel zum Murcia-Auftakt (rsn) – Marc Soler und Julius Johansen (beide UAE – Emirates – XRG) haben den stark vom Wind beeinflussten ersten von zwei Renntagen der Murcia-Rundfahrt (2.1) dominiert. Die auf 83,5 Kilometer