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19.03.2020 | (rsn) – Die Tour de Taiwan (2.1) Anfang des Monats hatte das Team Sauerland noch aus Eigeninitiative abgesagt, um sich vor möglichen Ansteckungen mit dem Coronavirus zu schützen. Nun stehen aber erzwungenermaßen wie bei allen anderen Teams auch die Räder bei der Mannschaft von Jörg Scherf ganz still.
Noch vor ein paar Tagen hatten die Sauerländer die Idee, ein Kurztrainingslager in ihrer Heimatregion zu beziehen und dabei ein paar Trainingsrennen zu fahren. “Die Runde der letztjährigen Berg-DM der Junioren in Wenholthausen wäre einfach zu sperren und das hätten wir hinbekommen. Außerdem sollten einige unserer Jungs auf der Radbahn in Büttgen trainieren“, skizzierte Scher gegenüber radsport-news.com die ursprünglichen Pläne, wie man die rennfreie Zeit überbrücken wollte. “Aufgrund der verschlimmerten Situation haben wir das alles aber erst einmal fallengelassen“, schob der Teammanager nach.
Aktuell trainieren die Fahrer vom Team Sauerland individuell und in Rücksprache mit ihren Heimtrainern sowie NRW-Trainer Wolfgang Oschwald. “Alles weitere werden die kommenden Tage bringen“, so Scherf. Er hält mit seinen Fahrern Videokonferenzen, um sich “nicht aus den Augen zu verlieren. Einen richtigen Plan können wir derzeit aber auch nicht rausgeben. Die Devise lautet: abwarten, startklar bleiben und die Lust nicht verlieren“, meinte Scherf.
Den laufenden Betrieb sieht der Teammanager – wenn die Räder 2020 wieder rollen sollten – als nicht gefährdet an. “Verträge haben ihre Gültigkeit“, beruhigte er. Wie es allerdings über die Saison hinaus aussieht, vermochte Scherf nicht zu bewerten. “Was die Krise allerdings für Auswirkungen auf das kommenden Jahr hat, wissen wir nicht,“ so Scherf offen.
Vor allem, wenn es durch das Coronavirus zu einer Wirtschaftskrise kommen würde “und der Euro nicht mehr so locker sitzt, wird es sicherlich auch für den einen oder anderen finanziell eng. Ich denke, das wird dann alle betreffen“, meinte Scherf, der hofft, dass “wir vielleicht im Sommer zur Normalität zurückkommen. Ich bin mir sicher, dass sich früher oder später das Rad wieder drehen wird.“
Ein Patentrezept, wie man die Krise speziell im Radsport überwinden kann, hat Scherf nicht parat. Es sei generell zu früh, um Lösungen zu präsentieren. “Ich glaube, wir müssen erstmal abwarten, wie sich die Situation insgesamt entwickelt - dann kommt der Radsport.“ Ein wichtiger Fingerzeig, wie es mit dem Sport in diesem Jahr weitergehen wird, werden aus Scherfs Sicht die Olympischen Spiele von Tokio. “Finden sie tatsächlich statt, ist das ein wichtiges Signal für den weltweiten Sport. Bei einer Verschiebung ist das wohl ein verlorenes Jahr“, so der Sauerland-Manager abschließend.
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