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20.12.2019 | (rsn) – Auch in seinem dritten Jahr bei AG2R war Mathias Frank ein zuverlässiger Helfer und konnte selbst auch immer wieder Akzente setzen. Ein Sieg war dem Schweizer allerdings auch 2019 nicht vergönnt.
“Es war eine solide Saison, ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Ich hatte ein paar gute Momente und im Großen und Ganzen bin ich relativ zufrieden“, bilanzierte Frank gegenüber radsport-news.com.
Der 33-Jährige begann seine Saison bei der Tour of Oman (2.HC), die er auf einem guten 14.Platz abschloss. Noch besser lief es Anfang Mai in Heimat, als Frank bei der Tour de Romandie Zwölfter wurde, und Ende des Monats, als sich der Kletterspezialist im Gesamtklassement der Tour de l`Ain (2.1) nur dem Franzosen Thibaut Pinot (Groupama - FDJ) geschlagen geben musste und sich zudem über einen zweiten und dritten Etappenrang freuen konnte.
Die anschließende Tour de Suisse bestritt Frank ohne Klassementambitionen, vielmehr fokussierte er sich auf Tagesergebnisse. Auf der anspruchsvollen Schlussetappe rund um Goms belegte er schließlich noch Rang vier. “Auf der Etappe habe ich gesehen, dass ich nicht weit weg bin vom Sieg“, so Frank, der im Anschluss noch Dritter der Schweizer Straßenmeisterschaften wurde. Die erste Saisonhälfte schloss Frank mit der Tour de France ab, bei der er wie sein Kapitän Romain Bardet auch unauffällig blieb. Immerhin schaffte er es bis nach Paris – er belegte Rang 48 des Schlussklassements - und konnte sich über das Bergtrikot seines Teamkollegen freuen.
In der zweiten Saisonhälfte folgten zwar nicht mehr sehr viele Einsätze, bei denen sich Frank dennoch in einer guten Spätform präsentieren konnte. Bei den beiden kanadischen WorldTour-Rennen in Montreal und Quebec belegte er die Plätze zwölf und 23. Beim Gran Piemonte (1.HC) in Italien wurde er Sechster, beim Monument Il Lombardia fuhr Frank zum Saisonabschluss auf Position 21 über den Zielstrich. “Die Performance zum Ende des Jahres war gut. Ich bin mit einer guten Saison aus der Saison rausgegangen“, fasste Frank zusammen.
Als einzige Enttäuschung blieb Paris-Nizza in Erinnerung - speziell der vorletzte Tag, als Frank auf der vorletzten Etappe in der Ausreißergruppe des Tages mitfuhr, die den Tagessieg unter sich ausmachten. “Leider bin ich wegen eines Steines auf der Straße in der vorletzten Abfahrt gestürzt und auf den Kopf geknallt. Bin einer Gehirnerschütterung bin ich zwei Wochen ausgefallen. Zum Glück habe ich mich davon aber gut erholt“, blickte er zurück.
In seinem vierten Jahr für AG2R wartet gleich eine ganze Reihe an Highlights auf Frank. Im Frühjahr wird er an Bardets Seite den Giro bestreiten. Bei der ersten GrandTour des Jahres will er dem Debütanten zu einem Spitzenplatz im Gesamtklassement verhelfen. Direkt im Anschluss geht es weiter zur Tour de Suisse. “Ich hoffe, dass ich dort dann von der Giro-Form profitieren kann“, meinte Frank.
Zudem hofft er, für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert zu werden. “Damit würde ein riesiger Traum in Erfüllung gehen“, sagte Frank, der sich aufgrund des schweren Kurses auch Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Heim-WM im September machen kann. “Dort zu starten wäre ein absolutes Highlight“, betonte Frank.
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