--> -->
16.06.2019 | (rsn) - Leon Heinschke hat im Schweizer Leuggern bei der Dreiländermeisterschaft, die gemeinsam mit den Schweizern und den Luxemburgern ausgetragen wurde, die Serie des Sunweb Development Teams fortgesetzt und dem deutschen Kontinental-Rennstall bei der U23 den dritten DM-Titel auf der Straße in Folge beschert, nachdem in den letzten beiden Jahren der mittlerweile zu den Profis aufgestiegene Max Kanter erfolgreich gewesen war. Radsport-news.com befragte den 19-Jährigen nach dem Rennen zu seinem Titelgewinn.
Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel, was bedeutet Ihnen dieser Erfolg?
Heinschke: Ja erstmal fehlen mir immer noch die Worte, es ist schwer zu beschreiben! Aber es bedeutet auf jeden Fall sehr viel für mich und ich habe schon lange auf diesen Moment gewartet.
Sie haben zuletzt schon gute UCI Ergebnisse erzielt. Aber Hand aufs Herz: wie groß haben Sie Ihre Chancen auf den Titel gesehen?
Heinschke: Ich wusste schon, dass ich gut trainiert habe und dass die Form auf gutem Wege ist. Ich wusste aber auch, dass ich nicht der Einzige bin, der gut drauf ist. Somit hieß es für mich nur das Beste zu geben und zu schauen, was dabei heraus kommt. Was man nicht vergessen darf ist, dass ich nicht als Einziger von unserem Team an den Start gegangen bin und wir sehr gut zusammen gearbeitet haben, was mir das Rennen auf jeden Fall um einiges erleichtert hat.
Das Sunweb Development Team hatte ja durch Max Kanter in den letzten beiden Jahren schon die U23-DM gewonnen. War das in der Besprechung Thema und gab das auch Zusatzmotivation?
Heinschke: In der Besprechung war das kein Thema, aber intern haben wir darüber gesprochen und auch Späße gemacht. Es war auf jeden Fall eine kleine Zusatzmotivation, weil man sich gegenseitig ein wenig gepusht hat.
Sie haben kurz vor dem Ziel Ihre entscheidende Attacke gesetzt. Wie ist das Finale aus Ihrer Sicht gelaufen?
Heinschke: Ich denke, das Finale ist richtig gut für mich gelaufen, da ich Martin (Salmon, d. Red) noch an meiner Seite hatte, der mir unglaublich viel geholfen hat, indem er wichtige Attacken besetzt hat und am Ende nochmal ein Loch zugefahren hat, womit ich in einer richtig guten Position war und nur noch durchziehen musste.
Wann war Ihnen klar, dass es für den Sieg reichen würde und was ging Ihnen beim Überqueren des Zielstrichs durch den Kopf?
Heinschke: Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht genau, ob es reicht. Ich bin ziemlich früh losgesprintet und habe dann gesehen, dass ich eine kleine Lücke habe und wollte es nur noch durchbringen. Ich habe mich nur gefragt, ob das wirklich wahr ist was gerade passiert ist.
Hat der hügelige Kurs Ihnen insgesamt in die Karten gespielt?
Heinschke: Der Kurs war auf jeden Fall gut für mich, da er relativ bergig war und somit keine reine Sprintankunft, Und dann auch noch ein kleiner Anstieg zum Ziel, was meinen Fähigkeiten im Sprint auf jeden Fall noch mehr entgegen kam .
Was sind Ihre weiteren Ziele für die Saison 2019?
Heinschke: Auf jeden Fall die DM im Einzelzeitfahren, noch weitere Schritte in meiner Entwicklung zu machen und wenn möglich die Weltmeisterschaften zu fahren.
Als was für einen Fahrertyp sehen Sie sich?
Heinschke: Das ist eine gute Frage, ich denke die Ardennen-Klassiker liegen mir schon ganz gut, aber bei Rundfahrten lief es auch nicht so schlecht bisher. Also insgesamt von allem etwas.
Sie sind nun in Max Kanters Fußstapfen getreten, gegen einen ähnlichen Werdegang, also Sprung zu den Profis, hätten Sie sicher auch nichts, oder?
Heinschke: Nein, dagegen hätte ich auf jeden Fall nichts. Aber wie es sich entwickelt, kann man natürlich schwer sagen. Also erstmal step by step und alles in die Entwicklung stecken.
22.01.2026Nach Fan-Kritik: Lidl - Trek erneuert Gee-Wests Meistertrikot (rsn) – Nachdem Lidl – Trek Derek Gee-West Anfang des Jahres als seinen sechsten Neuzugang vorgestellt hatte, wurde nun auch offiziell das Frühjahrsprogramm des Kanadiers bekannt gegeben. Demna
22.01.2026Vom Top-Team zum starken Talente-Zulieferer (rsn) – Unter den Namen Project 1t4i, Argos, Giant und Sunweb war das heutige Team Picnic – PostNL eine der besten Mannschaften im Peloton. Tom Dumoulin sorgte 2017 beim Giro d’Italia für den e
22.01.2026UAE-Doppelsieg: Vine zieht Narvaez mit sich und von allen davon (rsn) – Jay Vine (UAE – Emirates – XRG) hat in Uraidla die schwere 2. Etappe der Tour Down Under 2026 vor seinem Teamkollegen Jhonatan Narvaez gewonnen. Das Duo setzte sich am Anstieg in der Cor
21.01.2026Radsport live im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die w
21.01.2026Flèche Wallonne mit neuem Startort, Mur de Huy wieder im Triple (rsn) – Die 90. Ausgabe des Flèche Wallonne wird am 22. April im Lütticher Vorort Herstal beginnen, nachdem der mittlere der drei Ardennenklassiker im vergangenen Jahr in Ciney gestartet war. Davo
21.01.2026Strade Bianche 2026 mit nur noch 64 Schotterkilometern (rsn) – In den vergangenen Jahren packten die Organisatoren immer mehr Schwierigkeiten in den italienischen Frühjahrsklassiker Strade Bianche hinein. Zur am 7. März anstehenden 20. Ausgabe des üb
21.01.2026Omloop: Tenbosse-Parikeberg statt Elverenberg-Vossenhol (rsn) – Auch in diesem Jahr wird die flämische Klassikersaison mit dem Omloop Het Nieuwsblad eröffnet. Wie die Organisatoren nun mitteilten, wird die am 28. Februar anstehende 81. Ausgabe auf eine
21.01.2026Im Jahr des Umbruchs “von neuen Möglichkeiten begeistert“ (rsn) – Obwohl nach wie vor im orange-blauen Trikot unterwegs, zeigt das Frauen-Team von Picnic - Post NL in diesem Jahr ein stark verändertes Gesicht. Die Equipe von General Manager Iwan Spekenbri
21.01.2026Nach Jakobsen auch Teamkollege Eekhof an Beckenarterien operiert (rsn) – Mit Nils Eekhoff hat sich ein weiterer Profi Picnic - PostNL an den Beckenarterien operieren lassen müssen. Wie der 27-jährige Niederländer auf Instagram nun schrieb, sei der bereits in d
21.01.2026Highlight-Video der 1. Etappe der Tour Down Under (rsn) – Tobias Lund Andresen hat in Australien seinem neuen Team Decathlon – CMA CGM einen frühen ersten Saisonsieg beschert. Der 23-jährige Däne entschied nach 120 Kilometern die 1. Etappe der
21.01.2026Prudhomme: Deutsche Tour-Bewerbung mit Berlin “stärker“ (rsn) – Bereits im vergangenen Jahr kursierten Meldungen über einen möglichen Start der Tour de France 2030 in Deutschland. Im April hatte der ehemalige BDR-Vorsitzende Rudolf Scharping die sächs
21.01.2026Mayrhofer bricht sich bei Tour Down Under mehrere Knochen (rsn) – Für Marius Mayrhofer ist die Tour Down Under (2.UWT) bereits am zweiten Tag vorbei und auch seine Saison 2026 muss früh unterbrochen werden. Der Tudor-Profi kam knapp 44 Kilometer vor dem