Sonderlob für Koch und Taebling

LKT Team Brandenburg in den Karpaten lange auf Podiumskurs

Von Christoph Adamietz

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Das Team LKT Brandenburg bei der Präsentation | Foto: LKT Team Brandenburg

04.05.2018  |  (rsn) – Bis zum Schlusstag konnte das LKT Team Brandenburg beim Carpathian Couriers Race (2.2u) durch Christian Koch auf eine Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung hoffen. Allerdings gingen dem 21-Jährige dann die Helfer aus, so dass er praktisch nur mit ansehen musste, wie die Konkurrenz noch an ihm vorbeizog. So blieben nach sieben Teilstücken aber immerhin ein zweiter Etappenrang, vier weitere Top-Ten Platzierungen und Rang zehn in der Gesamtwertung auf der Habenseite.

Entsprechend zog auch Sportdirektor Paul Voß gegenüber radsport-news.com ein „durchweg positives Fazit": "Wir sind bis zum letzten Tag um das Podium mitgefahren, obwohl wir ab der 3. Etappe nur noch zu dritt waren“, berichtete der Ex-Profi.

In die schweren Schlussetappe startete Koch nur noch mit einem Helfer, dem jungen Paul Taebling, der sich in seinem ersten U23-Jahr befindet. „Es war also von vorne herein eine schlechte Ausgangsposition. Ich habe mir die Schlussetappe einige Male im Nachgang durch den Kopf gehen lassen und ich muss zu dem Schluss kommen, dass Christian und Paul heute ein starkes Rennen gefahren sind, wir aber gegen die numerische Überlegenheit der anderen Teams keine Chancen hatten. Christian wurden als Zweitem im Klassement keinerlei Freiheiten zugestanden, so konnte er nur mit ansehen, wie er vom Treppchen gefahren wird“, so Voß.

Diesem hat vor allem der Auftritt von Taebling Spaß gemacht. „Er hat wiederholt gezeigt, dass er auch schon als Erstjähriger eine sehr gute Ausdauerfähigkeit besitzt – für mich ein Fahrer mit viel Potential“, lobte Voß. Aber auch die Leistung von Koch schätzte Voß hoch ein. „Die Rundfahrt war für Christian als Neuaufbau gedacht und ich habe nicht damit gerechnet, dass es am Berg so gut geht. Vor allem der 5. Platz im Bergzeitfahren war ein schönes Resultat“, erklärte der LKT-Sportdirektor.

Dass bei der Rundfahrt nur maximal fünf Starter pro Team zugelassen waren, begrüßte Voß indes. „Ich finde es gut, dass man mit nur fünf Fahrern startet, weil man dann die jungen Rennfahrer dazu zwingt, die Rennen taktischer und auch aggressiver zu fahren. Die Rennen sind zum Teil sehr unkontrolliert, was auch für mich als Sportlichem Leiter eine Herausforderung ist“, meinte Voß.

Seine Männer starten am Samstag bei den Landesverbandsmeisterschaften Brandenburg im Zeitfahren, danach folgen die DM Berg und die Erzgebirgsrundfahrt im Rahmen der Rad-Bundesliga. „Für die Bahntruppe geht es zu einem weiteren Bahntrainingslager und zur 4-Bahnen-Tournee“, so Voß.

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