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01.11.2017 | (rsn) - Für Thery Schir war die Saison 2017 die erste im Continental-Lager. Der Schweizer Bahnspezialist zeigte beim österreichischen Team Vorarlberg auf Anhieb, dass er auch auf der Straße einiges zu leisten im Stande ist.
Sein wertvollstes Resultat war dabei der dritte Platz im Einzelzeitfahren der Schweizer Meisterschaften. Aber auch ein dritter Etappenrang zum Abschluss des Flèche du Sud (2.2), die Plätze sieben und acht in den beiden Zeitfahren der Portugal-Rundfahrt (2.1) sowie Rang elf zum Saisonauftakt in Italien beim GP Etruschi (1.1) waren aller Ehren wert. "Es war eine wirklich gute Saison, mit einigen schönen Rennen und Ergebnissen. Nur ein Sieg hat mir gefehlt", befand Schir gegenüber radsport-news.com.
Die Portugal-Rundfahrt, zu der er in Top-Form antrat, war in der ersten Augusthälfte aber zugleich sein letztes Rennen auf der Straße. Der 24-jährige Schir war bereits auf der 2. Etappe zu Fall gekommen, kämpfte sich aber bis ins Ziel. Im September folgte bei einem Bahnwettbewerb im pfälzischen Dudenhofen der nächste schwere Sturz. Danach erreichte Schir nicht mehr sein Niveau der ersten Jahreshälfte. "Das Saisonende war äußerst schwierig", befand er deshalb.
Trotz seiner guten Auftritte auf der Straße will sich der in Lausanne lebende Schir künftig wieder auf die Bahnwettbewerbe konzentrieren. "Ich habe die Olympischen Spiele von Tokio im Blick und werde deshalb mit der Schweizer Nationalmannschaft fahren. Das Fahren auf der Bahn macht mir einfach am meisten Spaß und ich habe mich dazu entschieden, zu 100 Prozent ein Bahnfahrer zu sein", kündigte das Mitglied des Schweizer Bahnvierers an.
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