Vorschau 57. Pfeil von Brabant

Gilbert, Vakoc & Co sind am Schavei gefragt

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Das Podium des 56. Pfeil von Brabant, in der Mitte Sieger Petr Vakoc (Quick-Step Floors) | Foto: Cor Vos

11.04.2017  |  (rsn) – Die Kopfsteinpflaster-Klassiker sind absolviert, nun stehen die die großen Rennen durch die Ardennen im Programm. Traditionell gilt dabei der Pfeil von Brabant (1.HC) gleichermaßen als Übergangsrennen und Generalprobe für das Amstel Gold Race am Sonntag. Das Eintagesrennen durch die belgische Region Brabant wird am morgigen Mittwoch zum 57. Mal ausgetragen, und zwar mit neun WorldTour-Teams und 15 Zweitdivisionären.

Dabei stehen auf den 197 Kilometern von Leuven nach Overijse nicht weniger als 26 kurze, aber zum Teil recht steile Anstiege auf dem Programm. Die Entscheidung wird auf dem drei Mal zu befahrenden, 23,5 Kilometer langen Rundkurs um den Zielort fallen. Dabei müssen pro Runde jeweils fünf Anstiege gemeistert werden. Eine letzte Möglichkeit zur Attacke bietet sich auf dem Schlusskilometer im 700 Meter langen und im Schnitt sechs Prozent steilen Schavei, ehe eine scharfe Linkskurve und 200 flache Schlussmeter folgen.

Zu den Favoriten zählen Titelverteidiger Petr Vakoc, Flandern-Rundfahrt-Gewinner Philippe Gilbert (beide Quick-Step Floors), der das Rennen bereits zwei Mal gewann, sowie der Australier Michael Matthews (Sunweb), der genau wie der Italiener Enrico Gasparotto (Bahrain-Merida) nach zweiten Plätzen auf seinen ersten Sieg beim Brabantse Pijl wartet.

Den hat der Belgier Ben Hermans (BMC) bereits 2015 verbuchen können. Der Belgier gehört ebenso zum Favoritenkreis wie seine Landsleute Tim Wellens und Tiesj Benoot (beide Lotto Soudal), der Franzose Bryan Coquard (Direct Energie) sowie der Australier Simon Gerrans (Orica-Scott).  Aus deutscher Sicht dürften Paul Martens (LottoNL-Jumbo) und Simon Geschke (Sunweb) die besten Chancen auf ein Top-Ergebnis haben. Beide verpassten in der Vergangenheit als jeweilige Vierte das Podium nur knapp.

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